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Ilse-Maria Dorfstecher
Ilse-Maria Dorfstecher

ILSE-MARIA DORFSTECHER
27. Januar 1932 Dömitz in Mecklenburg – 14. März 2020 Berlin

Wir erinnern an Ilse-Maria Dorfstecher, die Gründerin und langjährige Leiterin der INSELGALERIE Berlin. Am 27. Januar 2022 wäre sie 90 Jahre alt geworden.
Ihre Offenheit, ihre Neugier auf Menschen und der Optimismus, mit dem sie ihre Ziele verfolgte, waren bemerkenswert. Sie wirkte als energische, gut gelaunte und durchsetzungsstarke Kämpferin, von der junge Feministinnen lernen konnten.

Dass es die INSELGALERIE Berlin mit ihrem einzigartigen Profil heute noch gibt, dass sie weit über Berlin hinaus bekannt wurde, vernetzt mit allen wichtigen Institutionen, die sich in Deutschland für die Kunst von Künstlerinnen engagieren, verdanken wir ihr.
Die INSELGALERIE war ihr Zuhause. 2007 wurde Ilse-Maria mit dem Frauenkunstpreis Berlin für ihr unermüdliches Engagement für die Kunst von Künstlerinnen geehrt.

Als junge Frau hatte sie an der Humboldt-Universität Theaterwissenschaft und Germanistik studiert und später freischaffend als Autorin und Kuratorin im Berliner Theater- und Kunstbereich gearbeitet. Unter anderem leitete sie das Plakatarchiv des Berliner Verbandes Bildender Künstler der DDR.
1993 gründete sie den gemeinnützigen Verein XANTHIPPE e. V., u. a. mit Marguerite Blume-Cárdenas, Emerita Pansowová, Nuria Quevedo, Ursula Strozynski, Elli Graetz und Gisela Kurkhaus-Müller. Die Galeriegründung erfolgte zwei Jahre später. Hunderte Künstlerinnen stellten unter ihrer Leitung aus, begleitet von Veranstaltungen mit zahlreichen Schriftstellerinnen, Kunsthistorikerinnen und Musikerinnen.

Bild oben: Burghild Eichheim, Ilse-Maria Dorfstecher, Porträt aus dem Jahr 2020, Pastell auf Papier, 35,5 x 22,5 cm

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Wir wünschen allen Freund*innen der INSELGALERIE Berlin ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2022!


INSELGALERIE Berlin 2021

Der Titel dieser besonderen, einmaligen Lesereihe in der INSELGALERIE ist eine Gedichtzeile des Lyrikers ŞafakSarıçiçek.
Es ist die erste Zeile seines Gedichts: Mnemosyne. Mnemosyne ist in der griechischen Mythologie die Muse oder Göttin der Erinnerung.
Um die Notwendigkeit des Erinnerns geht es in den Texten dieses Autor:innen-Schwarms, den wir im letzten Viertel des Jahres 2021 willkommen heißen.
Eintritt: 5 Euro/ermäßigt 3 Euro | Anmeldungen bitte unter: schwarm@inselgalerie-berlin.de

10.11.2021, Mittwoch, 19 Uhr
Sasha Marianna Salzmann
„Im Menschen muss alles herrlich sein“


Suhrkamp. 2021

In ihrem neuen Roman erzählt Sasha Marianna Salzmann von Umbruchzeiten, von der »Fleischwolf-Zeit« der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart. Sie erzählt, wie Systeme zerfallen und Menschen vom Sog der Ereignisse mitgerissen werden. Dabei folgt sie vier Lebenswegen und spürt der unauflöslichen Verstrickung der Generationen nach, über Zeiten und Räume hinweg. Bildstark, voller Empathie und mit großer Intensität.

Sasha Marianna Salzmann wurde 1985 in Wolgograd geboren. 1995 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Deutschland. An der Universität Hildesheim studierte sie Literatur, Theater und Medien und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Seit 2013 ist sie Hausautorin des Maxim-Gorki-Theaters und Leiterin des „Studio Я“ des Maxim-Gorki-Theaters. Ihre Theaterstücke werden international aufgeführt und sind mehrfach preisgekrönt, zuletzt erhielt die Autorin den Kunstpreis Berlin 2020. Ihr Debütroman Außer sich wurde ebenfalls mehrfach ausgezeichnet.
Quelle: Suhrkamp Verlag

16.11.2021, Dienstag, 19 Uhr
Tanja Dückers
„Hannes und Greta“


Verlag Literatur Quickie 2021

Von Tanja Dückers erscheinen in diesen Tagen gleich zwei neue Bücher. In die INSELGALERIE wird sie „Hannes und Greta“ mitbringen. Ihre Erzählung wird dann gerade in dem soeben mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichneten Verlag Literatur Quickie erschienen sein. Tanja Dückers Quickie wird für uns eine Überraschung. Wie gewohnt, meldet sich die Autorin zu brisanten, aktuellen Themen zu Wort.

Tanja Dückers ist 1968 in Berlin (West) geboren. An der Freien Universität Berlin und der Universiteit van Amsterdam studierte sie Germanistik, Niederländisch, Nordamerikastudien und Kunstgeschichte. Bereits während des Studiums veröffentlichte sie zwei Lyrikbände. Seit dem Ende ihres Studiums lebt sie als freie Autorin und Schriftstellerin in Berlin. Lehraufträge und Stipendien führten sie immer wieder in die USA, aber auch nach Großbritannien, Spanien, Frankreich, Tschechien, Polen, Rumänien und in skandinavische Länder. Doch zu jeder Zeit befand sich ihr Wohnsitz in Berlin.
Sie hat zahlreiche Romane und Essaybände veröffentlicht, darüberhinaus Lyrik, Kinderbücher und Theaterstücke. Sie erfand eine Geheimschrift und kreierte eine eigene Schokoladenedition: Preussisch Süß-Berliner Stadtteilschokolade.
Dückers äußert sich zu gesellschaftspolitischen Themen und ist auf vielen Podien im In- und Ausland vertreten. Sie ist Mitglied im PEN, bei Amnesty International, bei Weiter Schreiben. Ein Portal für Literatur und Musik aus Krisengebieten sowie der Christa-Wolf-Gesellschaft. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

18.11.2021, Dienstag, 19 Uhr
Grit Lemke
„Kinder von Hoy: Freiheit, Glück und Terror“


Suhrkamp, 2021

Die Autorin Grit Lemke, die schon mit ihrem Grimmepreis-nominierten Film Gundermann Revier einen tiefen Blick in das Leben ihrer Heimatstadt Hoyerswerda geworfen hatte, arbeitet nun die Biografie ihrer komplexen Generation auf. In einem dokumentarischen Roman verschränkt sie virtuos die Stimmen der Kinder von Hoy zu einer mitreißenden Oral History.

Quelle: Suhrkamp-Verlag

Grit Lemke wurde 1965 in Spremberg/Niederlausitz geboren und wuchs in Hoyerswerda auf. Nach einer Baufacharbeiterlehre und Arbeit im Theater- und Kulturbereich studierte sie von 1987-1993 Kulturwissenschaft, Ethnologie und Literatur und wurde 1999 in Europpäischer Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin promoviert.
Sie arbeitete für Filmfestivals, darunter das DOK Leipzig, kuratierte zahlreiche Filmreihen, war Mitautorin von Drehbüchern und Film-Dramaturgin und lehrte an verschiedenen Hochschulen.
Ihr Dokumentarfilm „Gundermann Revier“ (2019) war für den Grimme Preis nominiert. Im gleichen Jahr veröffentlichte sie den Gesprächsband „Unter hohen Himmeln. Das Universum Volker Koepp. Gespräche und Reflexionen.“ Grit Lemke lebt heute mit ihrer Familie in Berlin und Hoyerswerda.

14.12.2021, Dienstag, 19 Uhr
Katja Winkler
„Die Schöne Jugendzeit“


Leipziger Literaturverlag

Katja Winkler erzählt von Frauen und ihrem Miteinander, aber auch von Männern, die ihnen verbunden sind. Frühe Verletzungen, die Suche nach Eigenständigkeit und die Lust am Leben bestimmen ihren Weg von den späten achtziger Jahren in der DDR bis in die Gegenwart.
Leipziger Literaturverlag

„Katja Winkler erzählt von dieser Welt der Künstler [in der DDR], die Lebenskünstler sein mussten…in allen großen Städten gab es diese Szene der Abtrünnigen, die nicht immer auch Aufmüpfige waren, die einfach nur den Mut fanden, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen, um nicht alles zu verraten, was in ihnen lebendig war. Doch das war alles andere als Bohème. Und es war auch keine verschworene Gemeinschaft. Auch nicht die warme Kuschelgemeinschaft, die so gern im Rückblick auf die DDR beschworen wird. Was schon deshalb nicht möglich war, weil das Land auch an Sprachlosigkeit litt. Sprachlosigkeit, die sich bis in die persönlichsten Beziehungen fortpflanzte und selbst die Liebesbeziehungen prägte.“
Ralf Julke „Leipziger Zeitung“

Katja Winkler: 1960 geboren in Berlin, Germanistik-Studium in Leipzig, Arbeit als Dramaturgin und Mitarbeiterin in Literatur- und Theaterprojekten. Zahlreiche Veröffentlichungen von Gedichten und Erzählungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Textfassungen für das off-Theater. Mehrmalige Förderung durch die Stiftung Kulturfonds und den Berliner Senat. Im LLV bereits erschienen: “Die besten Jahre” (Gedichte).

Die Zeichnungen im Buch sind von der Berliner Künstlerin Susanne Schüffel.

Susanne Schüffel: geboren 1967 in Berlin, pädagogische Ausbildung, Studium an der Kunst­­hochschule, Berlin-Weißensee bei Dieter Goltz­sche und Werner Liebmann, Diplom, Meisterschülerin bei Werner Liebmann, diverse Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, lebt und arbeitet in Berlin.

www.susanne-schueffel.de

21.12.2021, Dienstag, 19 Uhr
André Kubiczek
„Straße der Jugend“

André Kubiczek


Rohwolt Berlin, 2020

Mit „Straße der Jugend“ knüpft André Kubiczek direkt an seinen erfolgreichen Roman „Skizze eines Sommers“ von 2016 an. Er erzählt die Geschichte von René und seinen Freund*innen Victoria, Rebecca, Dirk und Michael nach dem Party-Sommer im Potsdamer Plattenbau 1985 direkt weiter.
Das Leben wird ernst. René kommt auf ein DDR-Elite-Internat in Halle, aber elitär fühlt sich der Alltag dort nicht an. Währenddessen planen seine alten Potsdamer Freunde Dirk und Michael Renés Mitarbeit am subversiven Literaturmagazin Lef 2 fest mit ein.
Im typischen Kubiczek-Sound, immer begleitet von den Songs der Achtziger, macht René erste Erfahrungen mit Liebe und Verlassen werden, dem Tod und der Stasi. Wie in seinem preisgekrönten Debüt „Junge Talente“ und der „Skizze eines Sommers“ spiegelt Kubiczek mit „Straße der Jugend“ ein weiteres Mal unvergleichlich authentisch das Lebensgefühl der 80er Jahre in der zerfallenden DDR.

André Kubiczek wurde 1969 in Potsdam geboren. Er studierte einige Semester Germanistik in Leipzig und Bonn, beendete das Studium jedoch nicht. Mit einem Literaturstipendium des Landes Brandenburg und dem Alfred-Döblin Stipendium Berlin arbeitete er an seinem ersten Roman „Junge Talente“, der 2002 erschien. Mit seinem zweiten Roman „Die Guten und die Bösen“ war er 2005 für den Marburger Literaturpreis nominiert. Es folgten weitere Romane, u.a. „Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn“ und „Das fabelhafte Jahr der Anarchie“. „Skizze eines Sommers“, erschienen 2016, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. „Straße der Jugend“ erschien 2020.

Die Lesereihe: Ein Schwarm sind wir* wird durch den Deutschen Literaturfonds aus Mitteln von Neustart Kultur finanziert.
Den Büchertisch stellt die Friedrichshainer Buchhandlung lesen und lesen lassen.

Bitte beachten Sie, dass ab 15. November auch für die INSELGALERIE die 2G-Regel gilt!
Halten Sie dafür
bitte Ihren Nachweis bereit!

OPEN CALL FRESH LEGS 2022

Bewerbungen vom 1. November 2021 bis 31. März 2022 (letzter upload 11.30  Uhr)

FRESH LEGS ist unsere neueste Ausstellungsinitiative mit der wir Malerei, Skulptur, Illustration, Zeichnung, Streetart, Foto, Kurzfilm, Animation und verwandte Bereiche präsentieren möchten. (Keine Grafik/Multiple Auflagen ausser Fotografie) Gemeinsam mit unserer neuen Kooperationspartnerin, der INSELGALERIE Berlin, schaffen wir in dieser Sonderausgabe unserem Publikum eine Plattform, sich zu treffen und gemeinsam die Kunst in diesen Bereichen zu diskutieren. Noch unbekannten aber auch etablierten Künstler*innen bieten wir hier somit Ausstellungsplatz und Inspiration.

Auf 190 qm präsentiert die INSELGALERIE ausschließlich die Arbeiten von bildenden Künstlerinnen, gleich ob Malerei, Skulptur oder crossover-Techniken. Die Galerie besteht seit 1995 und ist mit diesem konsequenten Programm einzigartig in Berlin.

Über FRESH LEGS
Die Ausstellungen sind seit 2013 ein großer Erfolg. Den Künstler*innen gemeinsam ist, über Menschlichkeit und unsere jetzige Lebensweise nachzudenken und das in ganz verschiedenen Medien und unterschiedlichen Techniken abzubilden. Einigen Künstler*innen wird ebenfalls die fantastische Möglichkeit geboten im darauffolgenden Herbst an einer Ausstellung in Dänemark teilzunehmen.

Zur Bewerbung: Application Form FRESH LEGS 2022

Wer kann sich bewerben:
Alle professionellen Künstler*innen

Wann kann ich mich bewerben:
Deadline: 1. November – 31. März des jeweiligen Jahres (Hochladen bis zum 31. März 11.30 Uhr)
Bewerbung: Daten bitte in Englisch ausfüllen, da unser Kuratorenteam international ist.

Nur wenn Sie zur Ausstellung zugelassen werden, das heißt beim Screening ausgewählt werden und von unserem Kuratorium danach schriftlich zur Zusendung der Werke aufgefordert werden, schicken Sie bitte Ihre Arbeiten in einer sicheren Verpackung zur nachfolgenden Adresse und fügen Sie bitte der Sendung eine Beschreibung der Werke sowohl auf der Rückseite als auch auf einem separaten Dokument bei.

Für Werke die an uns unaufgefordert geschickt werden, übernehmen wir keine Haftung.

Die Bewerbungsform finden Sie nachfolgend in diesem Text unten auf dieser Seite! Bitte lesen Sie aufmerksam die verlangten Spezifikationen der hochzuladenden Bilder und Dokumente und berücksichtigen Sie diese.

Ausstellungszeit FRESH LEGS  Juni – September

Es gibt keine Anmeldungsgebühr.
Wenn die Arbeiten für die Ausstellung akzeptiert sind, ist das Verpacken, Senden zur und von der jeweiligen Galerie sowie den Abschluss einer Versicherung die/der  Künstler*in verantwortlich. Die ausgewählten Arbeiten müssen uns für 12 Monate zur Verfügung stehen, um diese in nachfolgende Ausstellungen implementieren zu können. Bitte beachten Sie, dass alle Werke zum Verkauf stehen müssen.

Für die die angenommenen Künstler*innen wird eine einmalige Ausstellungsgebühr von 38 Euro erhoben, um die Ausgaben für Druckvorlagen, Flyer, Poster und eventuell auch einen kleinen Katalog mitzufinanzieren.

Die Galleri Heike Arndt nimmt bei Verkäufen der Arbeiten eine Servicefee von 30-50% des Verkaufspreises abhängig vom Material. Die Servicefee enthält die geltende Mehrwertsteuer.

Bitte denken Sie daran, dass die Galerie keinerlei Verantwortung für den Verlust oder Beschädigungen der Arbeiten bei Transport, Installation und während der Ausstellung übernimmt.

Wir können Ihnen aber versichern, dass wir die Werke mit absoluter Vorsicht behandeln und wir in 25 Jahren bisher keine Schäden zu verzeichnen hatten.


Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2014: Fresh Legs 2014

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2015: Fresh Legs 2015

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2016: Fresh Legs 2016

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2017: Fresh Legs 2017

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2018: Fresh Legs 2018

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2019 in der Galleri Heike Arndt DK: Fresh Legs 2019

Künstlerinnen der Ausstellung Fresh Legs 2019 in der INSELGALERIE Berlin: Fresh Legs 2019

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2020 in der Galleri Heike Arndt DK: Fresh Legs 2020

Künstlerinnen der Ausstellung Fresh Legs 2020 in der INSELGALERIE Berlin: Fresh Legs 2020

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2021 in der Galleri Heike Arndt DK: Fresh Legs 2021

Künstlerinnen der Ausstellung Fresh Legs 2021 in der INSELGALERIE Berlin: Fresh Legs 2021


Schicken Sie Ihre Arbeiten, wenn dazu schriftlich aufgefordert bitte an:

Galleri Heike Arndt DK,
Voigtstrasse 12,
10247 Berlin, Germany, Tel: +49 (0)30 48 62 41 52

Oder an :
INSELGALERIE Berlin
Petersburger Str. 76A,
10249 Berlin (Germany) Tel: +49 (0)30 28 42 70 50

Ist Ihre Bewerbung erfolgreich hochgeladen, bekommen Sie nach ca. 5 -10 Minuten eine mail !

Ein Schwarm sind wir

Der Titel dieser besonderen, einmaligen Lesereihe in der INSELGALERIE ist eine Gedichtzeile des Lyrikers ŞafakSarıçiçek.
Es ist die erste Zeile seines Gedichts: Mnemosyne. Mnemosyne ist in der griechischen Mythologie die Muse oder Göttin der Erinnerung.
Um die Notwendigkeit des Erinnerns geht es in den Texten dieses Autor:innen-Schwarms, den wir im letzten Viertel des Jahres 2021 willkommen heißen.
Eintritt: 5 Euro/ermäßigt 3 Euro | Anmeldungen bitte unter: schwarm@inselgalerie-berlin.de

24.9.2021, Freitag, 19 Uhr
Karosh Taha
„Im Bauch der Königin“

KAROSH TAHA


Dumont, 2020

Karosh Taha wurde 1987 in Zaxo/Irak geboren.
Seit 1997 lebt sie im Ruhrgebiet.
Ihr Debütroman ›Beschreibung einer Krabbenwanderung‹ erschien 2018 bei DuMont. In der INSELGALERIE liest sie aus ihrem zweiten Roman „Im Bauch der Königin“, ebenfalls 2020 bei DuMont erschienen. Karosh Taha erhielt für ihr Werk bereits zahlreiche Stipendien und Preise, darunter das Stipendium Deutscher Literaturfonds, den Hohenemser Literaturpreis und die Alfred-Döblin-Medaille.

Karosh Taha ist ihren jugendlichen Held*innen Amal, Raffiq und Younes ganz nahe. Nicht ohne Humor, in einem leichten, sinnlichen Sound, erzählt sie von schwierigen Startbedingungen in einem von Migrant*innen bewohnten Viertel. Im Mittelpunkt steht Shahira, die sich weder um Konventionen noch um Moral schert, die an Geburtstagen Geschichten verschenkt, und deren Name an Shahrasad erinnert, die große Erzählerin aus Tausend und einer Nacht, die „einen blutrünstigen König mit Geschichten stillen kann. Shahrasa – das h in der Mitte wird ausgeatmet. Das s summt in den Ohren, summt das Gegenüber wach.“

19.10.2021, Dienstag, 19 Uhr
Matthias Jügler
„Die Verlassenen“

Matthias Jügler


Penguin Verlag, 2020

Matthias Jügler erzählt eine fiktive Stasi-Geschichte, die inspiriert ist von einer wirklichen.
Johannes hat als Kind beide Eltern verloren. Die Einsamkeit des kleinen Jungen ist überwältigend. Sie bleibt bedrückend, als er längst erwachsen ist. Eines Tages findet er in den Hinterlassenschaften seines Vaters einen Brief aus Norwegen…
Matthias Jüglers Roman dreht sich um die Fragen nach Schuld und Vergebung und zeigt, wie die Gewalt der Stasi-Überwachung noch das Leben der folgenden Generation prägt.

Matthias Jügler wurde 1984 in Halle geboren. Er studierte Skandinavistik in Greifswald und Oslo und Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Leipzig. Sein Debütrom „Raubfischen“ erschien 2015 im Verlag Blumenbar. Jügler gab die Anthologien „Wie wir leben wollen. Texte für Solidarität und Freiheit“ (Suhrkamp 2016) und „WIR. GESTERN. HEUTE. HIER“ (Piper, 2020) heraus. Mit einem Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt schrieb er „Die Verlassenen“. Der Roman erschien 2020 im Penguin-Verlag.

26.10.2021, Dienstag, 19 Uhr
Şafak Sarıçiçek
„Im Sandmoor ein Android“

Safak Saricicek


Quintus Verlag, 2021

Şafak Sarıçiçek wurde 1992 in Istanbul geboren. An der Deutschen Schule in Istanbul legte er sein Abitur ab. Danach studierte er Jura in Heidelberg und Kopenhagen. Heute lebt er in Heidelberg. Im Sommer 2021 erhielt er den Preis der Heidelberger Autor:innen.
Geschrieben hat Şafak Sarıçiçek schon als Schüler. Die Lyrik wurde während des Jura-Studiums in Heidelberg ein Schwerpunkt seines Schreibens. 2017 veröffentlichte er einen ersten Gedichtband. „Spurensuche“ ist im Elif Verlag erschienen. „Im Sandmoor ein Android“ erschien 2021 im Quintus-Verlag Berlin.„Ich muss schreiben“, sagt Şafak Sarıçiçek. „Es ist existentiell.“ Seine literarischen Vorbilder sind zahlreich. Doch nächste Verwandte sind die französischen Surrealisten Robert Desnos und René Char. Wie seine Vorbilder arbeitet Sarıçiçek an der Befreiung der Sprache. Indem er den gewöhnlichen Sinn der Worte loslässt, legt er deren Essenz frei. Bilder kommen und gehen, ziehen ihre Spuren, bevor sie wieder zerfallen. Oder bleiben.

Die erste Zeile seines Gedichts „Mnemosyne“: Ein Schwarm sind wir, wählten wir zum Titel dieser Lesereihe.

28.10.2021, Donnerstag, 19 Uhr
Yewgenia Belorusets
„Glückliche Fälle“

Yevgenia Belorusets


Matthes und Seitz, 2019

Gespräche und Begegnungen sind das Material, mit dem Yevgenia Belorusets in einer eindringlichen Sprache und mit fotografischem Blick das Bild eines Landes einfängt, in dem Krieg herrscht und die unverwüstliche Alltagsroutine zur Groteske verkommt.
Die Realität des seit Jahren in der Ostukraine schwelenden Kriegs sickert langsam, aber stetig in das Leben der Menschen, an dem uns Belorusets’ in teils hyperrealistisch detaillierten, teils traumartigen und oft absurden Szenen teilhaben lässt.

Yevgenia Belorusets, geboren 1980, ist Fotografin, Künstlerin und Schriftstellerin. Sie lebt abwechselnd in Kiew und Berlin und beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Kunst, Medien und Gesellschaft. Belorusets engagiert sich in einer Reihe kultureller und politischer Initiativen.

Quelle: Matthes & Seitz

9.11.2021, Dienstag, 19 Uhr
Asal Dardan
„Betrachtungen einer Barbarin“

Asal Dardan


Hoffmann und Campe Verlag, 2020

Asal Dardan wurde 1978 in Teheran geboren. Als sie ein Jahr alt war, verließen ihre Eltern das Land. Sie wuchs in Köln, Bonn und Aberdeen auf. Asal Dardan studierte Kulturwissenschaften und Nahoststudien. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und schreibt u.a. für Zeit online, die FAZ und die Berliner Zeitung. Ihr 2020 bei Hoffmann & Campe erschienenes Buch „Betrachtungen einer Barbarin“ war für den Sachbuchpreis 2021 nominiert.

Asal Dardan erzählt von Begegnungen und eigenen Erlebnissen, und setzt ihre Beobachtungen in ein Mosaik des Nachdenkens über den Zustand der Welt und der Gesellschaft. Es geht ihr um Machtverhältnisse und daraus resultierende Diskriminierungen, um das fremd sein und fremd gemacht werden. Ihre berührenden Essays gehen dahin, wo es weh tut, zu den Kränkungen in einer Welt der Teilung und Ausgrenzung.

Die Lesereihe: Ein Schwarm sind wir* wird durch den Deutschen Literaturfonds aus Mitteln von Neustart Kultur finanziert.
Den Büchertisch stellt die Friedrichshainer Buchhandlung lesen und lesen lassen.

Bitte beachten Sie, dass ab 15. November auch für die INSELGALERIE die 2G-Regel gilt!
Halten Sie dafür
bitte Ihren Nachweis bereit!

NACHRUF

HANNELORE BORN
11. November 1939 – 7. Juli 2021

Uns erreichte die Nachricht vom Tod der Malerin und Zeichnerin Hannelore Born, der wir im Herbst 2019 im 8. INSEL-Kabinett eine Ausstellung zum 80. Geburtstag ausrichteten. Diese bot einen repräsentativen Ausschnitt aus dem mehr als 50 Jahre währenden Schaffen von Hannelore Born. Nach dem Abendstudium, u. a. bei Ursula Rzodeczko, studierte sie von 1966 bis 1971 an der Dresdener Hochschule für Bildende Künste Malerei bei Gerhard Kettner und Herbert Kunze. So formte sie ihr Werk im Zeichen Dresdener Malkultur.

Die leidenschaftliche Malerin malte zunächst vor allem Porträts und Stillleben. Bald dominieren beeindruckende Landschaften ihr Schaffen: Große Seestücke und Naturerscheinungen entstanden auf Reisen an in- und ausländischen Meeresküsten. Die Gesundheit versagte ihr zwar ein lebenslanges Freiluft-Malen, aber die Meisterin des inneren Nachbildes stützte sich im Atelier auch auf zeichnerische Notate. So schuf sie, zu Hause am Rand von Berlin, fast im Verborgenen, ein heiter-ernstes Werk, malerisch anspruchsvoll, vielseitig und energiegeladen.

Ihr Werk wurde von Künstlerkolleg*innen und Kunstfreund*innen sehr geschätzt.

Eine große Einzelausstellung unter dem Titel Zwischenfarben, die einen Überblick über das Lebenswerk von Hannelore Born gibt, kann noch bis 18. August 2021 in der Kleinen Galerie Eberswalde besucht werden. Adresse und Öffnungszeiten finden sich auf der Internetseite der Galerie.
Anlässlich des unerwarteten Todes der Malerin wird an den folgenden Terminen ein Angehöriger der Familie in der Galerie anwesend sein:

Donnerstag | 22. Juli 2021 | 15 – 18 Uhr
Dienstag | 27. Juli 2021 | 15 – 18 Uhr
Mittwoch | 4. August | 10 – 13 Uhr
Donnerstag | 12. August | 15 – 18 Uhr
Dienstag | 17. August | 15 – 18 Uhr
Mittwoch | 18. August | 10 – 13 Uhr

Kultur trotz(t) Corona – Kunst braucht Sichtbarkeit!
Verfolgen sie hier unsere Video-Beiträge von den Ausstellungen und Veranstaltungen in der INSELGALERIE.

(wird ergänzt!)

PIXELTELLING – eine Kulturgeschichte des GIF
ONLINE-Bild-Vortrag von Tilman Baumgärtel

266. Ausstellung DÄMONENBANN ZHEN GUO und PING QIU
sowie die 12. Kabinettausstellung FREUNDINNEN mit CARIN KREUZBERG

Als Gast in der 266. Ausstellung DÄMONENBANN:
TAMI XIANG

265. Ausstellung: BLCK >< WECHSEL
ANDREA STREIT UND HELGA WAGNER

INSEL-Kabinett 11 “Was aus den Skizzen wird…”
CAROLINE PINGER


263. Ausstellung:
FRESH LEGS BERLIN 2020

filmische Dokumentation der Ausstellung DÄMONENBANN
in der INSELGALERIE Berlin mit Interviews der beteiligten Künstlerinnen
ZHEN GUO, PING QIU, TAMI XIANG (als Gast)
und CARIN KREUZBERG in der Kabinettausstellung FREUNDINNEN.
Mit Wünschen zum internationalen Frauentag am 8. März

OPEN CALL FRESH LEGS BERLIN 2021

OPEN CALL FRESH LEGS 2021

Bewerbungen vom 1. November 2020 bis 31. März 2021 (letzter upload 11.30  Uhr)

FRESH LEGS ist unsere neueste Ausstellungsinitiative mit der wir Malerei, Skulptur, Illustration, Zeichnung, Streetart, Foto, Kurzfilm, Animation und verwandte Bereiche präsentieren möchten. (Keine Grafik/Multiple Auflagen ausser Fotografie) Gemeinsam mit unserer neuen Kooperationspartnerin, der INSELGALERIE Berlin, schaffen wir in dieser Sonderausgabe unserem Publikum eine Plattform, sich zu treffen und gemeinsam die Kunst in diesen Bereichen zu diskutieren. Noch unbekannten aber auch etablierten Künstler*innen bieten wir hier somit Ausstellungsplatz und Inspiration.

Auf 190 qm präsentiert die INSELGALERIE ausschließlich die Arbeiten von bildenden Künstlerinnen, gleich ob Malerei, Skulptur oder crossover-Techniken. Die Galerie besteht seit 1995 und ist mit diesem konsequenten Programm einzigartig in Berlin.

Über FRESH LEGS
Die Ausstellungen sind seit 2013 ein großer Erfolg. Den Künstler*innen gemeinsam ist, über Menschlichkeit und unsere jetzige Lebensweise nachzudenken und das in ganz verschiedenen Medien und unterschiedlichen Techniken abzubilden. Einigen Künstler*innen wird ebenfalls die fantastische Möglichkeit geboten im darauffolgenden Herbst an einer Ausstellung in Dänemark teilzunehmen.

Zur Bewerbung: Application Form FRESH LEGS 2021

Wer kann sich bewerben:
Alle professionellen Künstler*innen

Wann kann ich mich bewerben:
Deadline: 1. November – 31. März des jeweiligen Jahres (Hochladen bis zum 31. März 11.30 Uhr)
Bewerbung: Daten bitte in Englisch ausfüllen, da unser Kuratorenteam international ist.

Nur wenn Sie zur Ausstellung zugelassen werden, das heißt beim Screening ausgewählt werden und von unserem Kuratorium danach schriftlich zur Zusendung der Werke aufgefordert werden, schicken Sie bitte Ihre Arbeiten in einer sicheren Verpackung zur nachfolgenden Adresse und fügen Sie bitte der Sendung eine Beschreibung der Werke sowohl auf der Rückseite als auch auf einem separaten Dokument bei.

Für Werke die an uns unaufgefordert geschickt werden, übernehmen wir keine Haftung.

Die Bewerbungsform finden Sie nachfolgend in diesem Text unten auf dieser Seite! Bitte lesen Sie aufmerksam die verlangten Spezifikationen der hochzuladenden Bilder und Dokumente und berücksichtigen Sie diese.

Ausstellungszeit FRESH LEGS  Juli – September

Es gibt keine Anmeldungsgebühr.
Wenn die Arbeiten für die Ausstellung akzeptiert sind, ist das Verpacken, Senden zur und von der jeweiligen Galerie sowie den Abschluss einer Versicherung die/der  Künstler*in verantwortlich. Die ausgewählten Arbeiten müssen uns für 12 Monate zur Verfügung stehen, um diese in nachfolgende Ausstellungen implementieren zu können. Bitte beachten Sie, dass alle Werke zum Verkauf stehen müssen.

Für die die angenommenen Künstler*innen wird eine einmalige Ausstellungsgebühr von 38 Euro erhoben, um die Ausgaben für Druckvorlagen, Flyer, Poster und eventuell auch einen kleinen Katalog mitzufinanzieren.

Die Galleri Heike Arndt nimmt bei Verkäufen der Arbeiten eine Servicefee von 30-50% des Verkaufspreises abhängig vom Material. Die Servicefee enthält die geltende Mehrwertsteuer.

Bitte denken Sie daran, dass die Galerie keinerlei Verantwortung für den Verlust oder Beschädigungen der Arbeiten bei Transport, Installation und während der Ausstellung übernimmt.

Wir können Ihnen aber versichern, dass wir die Werke mit absoluter Vorsicht behandeln und wir in 25 Jahren bisher keine Schäden zu verzeichnen hatten.


Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2014: Fresh Legs 2014

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2015: Fresh Legs 2015

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2016: Fresh Legs 2016

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2017: Fresh Legs 2017

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2018: Fresh Legs 2018

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2019: Fresh Legs 2019

Künstler der Ausstellung Fresh Legs 2020: Fresh Legs 2020


Schicken Sie Ihre Arbeiten, wenn dazu schriftlich aufgefordert bitte an:

Galleri Heike Arndt DK,
Voigtstrasse 12,
10247 Berlin, Germany, Tel: +49 (0)30 48 62 41 52

Oder an :
INSELGALERIE Berlin
Petersburger Str. 76A,
10249 Berlin (Germany) Tel: +49 (0)30 28 42 70 50

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Klick: Die vollständige Dokumentation als PDF

Klick: zur Symposium-Seite

Symposium WEGLÄNGEN

Klick: Das Statement des Symposiums als pdf

An dieser Stelle zeigen wir Ihnen einen repräsentativen Video-Mitschnitt des Symposiums!
Die Videos sind entsprechend dem Tagesprogramm vom 18. und 19. September 2020 geordnet. 

Symposium WEGLÄNGEN – Panel I: VORTRÄGE

Panel I: GESPRÄCHE zu den Vorträgen (alle Teilnehmerinnen)

Panel II: VORTRÄGE TEIL 1 (Ute Weiss Leder, Gerlinde Förster, Ute Hartwig Schulz)

Panel II: GESPRÄCHE zu den Vorträgen (alle Teilnehmerinnen)

Panel II: VORTRÄGE TEIL 2 (Anna Thinius, Katharina Koch, Kathriina Lehto-Bleckert, Dr. Carola Muysers)

Panel III: VORTRÄGE (Ines Doleschal, Kathrin Landa, Anais Roesch, Susanne Britz, Monica von Rosen)

Panel IV: GESPRÄCH und FAZIT (Barbara Rüth, alle Teilnehmerinnen, Eva Hübner)

Das Symposium wurde gefördert vom

“VERLORENE” AUSSTELLUNGEN
… diese ungewöhliche Formulierung soll darauf verweisen, dass wir einige Ausstellungen nicht zu einem späteren Zeitpunkt zeigen werden. Wir haben sie im wahren Sinne des Wortes aufgrund der Einschränkungen während der Corona-Pandemie verloren.  Es wird die 262. Ausstellung „Matronen, Musen und Megären“ mit Arbeiten von Marianne Schröder und Marianne Pitzen  ebensowenig geben,  wie die Kabinettausstellung mit Arbeiten von Nuria Quevedo. Sie standen kurz vor der Eröffnung, Einladungen waren gedruckt, verschickt – nun wollen wir in dieser Rubrik zumindest ausschnittsweise zeigen, was hätte sein können.

Unser Podcast zur aktuellen Situation von Künstlerinnen während der Corona-Krise

Kathrin Schrader

KATHRIN SCHRADER

Im Corona-Shutdown telefoniert unsere Pressereferentin und freie Journalistin Kathrin Schrader im Homeoffice in ihrer Küche mit Künstlerinnen. Sie fragt, wie es ihnen in dieser besonderen Situation geht und lässt sie erzählen. Die Podcasts dauern zwischen fünf und zehn Minuten. Die Qualität ist situationsbedingt nicht besonders gut. Wir hoffen, dass es Sie dennoch bereichert, diesen Gesprächen zuzuhören und vielleicht Erinnerungen an Begegnungen in der Inselgalerie weckt. 

Unsere Pressereferentin und Journalistin Kathrin Schrader im Gespräch:

WEGLÄNGEN

2018 – 25 Jahre Berliner Fraueninitiative Xanthippe e.V.
2020 – 25 Jahre INSELGALERIE Berlin in Vereinsträgerschaft

25 Jahre INSELGALERIE Berlin

DIE GRÜNDUNG DER INSELGALERIE BERLIN
durch den Verein Xanthippe e.V. war Ausdruck eines Aufbruchs von Frauen, die in einem von Männern dominierten Kunstbetrieb ihre Öffentlichkeit selbst schaffen wollten. Daraus ist heute eine europäisch und international ausgerichtete, anerkannte Künstlerinnenförderung geworden.

AUSSTELLUNGSSERIE X25
9 Ausstellungen von 2018–2020: 9 Künstlerinnen des Vereins kuratierten selbst ihre Ausstellung mit einer Partnerin ihrer Wahl. Im Zentrum steht ein generationsübergreifender Ansatz.

JUBILÄUMSAUSSTELLUNG WEGLÄNGEN
Bildende Künstlerinnen mit unterschiedlich gewachsenen Lebenswegen und -ansprüchen stellen aus mit Künstlerinnen, die noch am Beginn ihres professionellen künstlerischen Weges stehen. Ansatz: Künstlerinnen, die sich in den 90er Jahren in verschiedenen Projekten erprobten, in einer noch fremden Gesellschaft mit ihrem künstlerischen Selbstverständnis, ihrer „eigen art ost frau“, wahrgenommen zu werden. Ihre gegenwärtigen künstlerischen Sichten und Formensprachen spiegeln sich mit dem inhaltlichen und formalen Suchen von jungen Künstlerinnen.

SYMPOSIUM WEGLÄNGEN
Vorträge, Debatten und Diskussionen zu künstlerischen Produktionsbedingungen für Frauen im Kunstbetrieb, Lebensbedingungen. Gleichberechtigung von Kunst in weiblicher Autorenschaft? Künstlerischer Berufsweg von Frauen = Spagat zwischen Karriere und Familie? Was hindert Frauen im Kunstbetrieb noch immer?

WAS HABEN WIR BEREITS ERREICHT?
Welche zeitgemäßen, sinnvollen Instrumente der Förderung von Künstlerinnen müssen wir entwickeln – ohne bei der Quotenfrage stehen zu bleiben?
Welche internationalen Erfahrungen gibt es, welche können wir annehmen?

ZIEL:
Neue Wege zu finden, Weglängen weiter gemeinsam zu gehen.

Larissa Kikol rief 2016 auf zeit.de:
Frauen, wagt mehr Größenwahn!


Eva Hübner, 2019
Vorstandsmitglied Xanthippe e.V., Leiterin INSELGALERIE Berlin

SYMPOSIUM „WEGLÄNGEN“

Aktuelle Transformationsprozesse in der öffentlichen Wahrnehmung der Kunst von Frauen seit 1990

Zum Programm des Symposiums

SYMPOSIUM IN DER INSELGALERIE Berlin
am 18. und 19.  September 2020

Was wir erreichen wollen:

WANDEL – VISIONEN – VERNETZUNGEN

Wir laden herzlich ein.

Teilnahmegebühren werden nicht erhoben.

Wir bitten um Anmeldung:

kontakt@inselgalerie-berlin.de

030-28 42 70 50