20.1.-25.2.2023  |  Vernissage: 19.1.2023, Donnerstag, 19 – 22 Uhr  |
Finissage: 25.2.2023, Samstag, 14 – 16 Uhr
AUSGANG OFFEN…
KATRIN KÖNIG | DANA MEYER | KIM DOTTY HACHMANN

Katrin König

* 1968 in Eisenberg / Thüringen
1996 – 2004
Studium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle, Fachbereich Malerei / Grafik bei Prof. Ute Pleuger, Diplom
2001 – 2002
Studium an der „Accademia di Belle Arti“, Rom, Italien
2014 – 2015
Lehrauftrag für Malerei im Kontext neuer Medien, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Die Collagraphien von Katrin König beeindrucken aufgrund ihrer ungewöhnlichen, exzentrischen Form, aber sie können bei erster Begegnung durchaus auch irritieren. Die oft aus mehreren Einzelteilen bestehenden Werke der Druckkunst führen den Blick in diffus-ungegenständliche, transparent farbige Bildräume und zeigen zahlreiche Spuren des Werkprozesses, aber sie ‚erzählen‘ nichts, ihre Formen kommen ohne figürliche Darstellungen oder Assoziationen aus. Die Erscheinung dieser Kunstwerke widerspricht unseren Sehgewohnheiten in Bezug auf Werke der Malerei und Druckgrafik. Sie ähnelt eher Fundstücken, wie man sie auf verlassenen Industriearealen am Rande großer Städte finden kann. Sie wirken rauh und wild, ungezügelt, unsauber, ungeformt, ohne klar erkennbare Komposition…. Sie faszinieren durch die Vielfalt der Zeichen und Spuren, die wie durch ein Vergrößerungsglas sichtbar gemacht wurden, durch den Reichtum ihrer malerischen Form- und Farbnuancen, die an Alterungs- und Abnutzungs-, Ablagerungs- und Verwitterungsphänomene erinnern…“

Kai Uwe Schierz

Einzelausstellungen (Auswahl)
2021 ‚incontri‘, Galerie Profil, Weimar
2020 Biochemisches Institut, Jena
2019 ‚strada facendo‘, Europäischer Rechnungshof, Luxemburg
2018 ‚paesaggio‘, Kunstverein Varel
2016 ‚Tusculaneum‘, Galerie Sybille Nütt, Dresden
2015 ‚Ilopau‘, Kunstverein Coburg

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2022
12. Nordhäuser Grafikpreis, Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen
2021 WerkZeuge(n)- Galerie ART FACTORY FLOX, Kirschau
2020 „Tracce Romane“ – Photobastei Zürich, Schweiz
2018 FOUND A MENTALISM II – VIVA Festival St. James Cavalier Valletta, Malta
2017 re_form, 11. OSTRALE Biennale, Dresden
2016 Die Grosse 2016, Museum Kunstpalast Düsseldorf
2013 Print Show CUAC  – Contemporary Art, Salt Lake City, UT, USA
Internationale Grafiktriennale Krakau – Ausstellungsort Falun Dalarnas Museum, Schweden

Dana Meyer

geboren 1982
2002 – 2006
Masterstudium Neuere und Neueste Geschichte, Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft und Deutsche Sprachwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz
2006 – 2011
Akademisches Kunststudium mit Schwerpunkt Metallbildhauerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale) Betreuer: Prof. Zaumseil
2011
Diplom der bildenden Kunst (Bildhauerei/Metall)
2012 – 2014
Meisterschüler bei Prof. Bruno Raetsch an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle (Saale)

Ich suche Stahlplatten auf dem Schrott, zerschneide sie und führe jedes Segment durch das formende Schmiedefeuer. Stück für Stück wächst die Figur. Ihre genaue Dynamik und ihre konkreten räumlichen Ausmaße liegen vor Arbeitsbeginn im Unklaren. Erst beim Anschweißen der Segmente treffe ich künstlerische Entscheidungen über Präsenz und Absenz von Körperpartien. Am Anfang steht ein Torso oder ein Kopf. Die Bewegungslinien der einzelnen Segmente geben eine Richtung vor, eine Geste, und so ist die Figur zu jedem Zeitpunkt ihrer Entstehung lebendig.
Meine Werke beauftragen ihre Betrachter nicht, sich moralisch zu empören. Sie sollen die Lebendigkeit des Materials erfassen, offene Volumina im Raum erspüren, Landschaften um die Figur ersinnen, den Umraum einer Plastik als Grundgegebenheit erkennen können.
Es gibt in der Ikonografie der Figur eine Leibverwandschaft zwischen Mensch und Tier. In ihrer Tradition werden die Grenzen zwischen Menschheit und Tierreich aufgehoben. In Allegorien und Metaphern erkennen Menschen sich als Tiere mit deren Eigenheiten, Wesensarten und Archetypen. Das Ineinander und Zugleichsein von Erlebten in diesen Bildwelten ist unmittelbarer. Die Figur greift damit auf etwas Erfühltes und eine individuelle Reminiszenz zurück und wird so in ihrem dargestellten Charakter zu etwas Vertrautem.

2021
„Die Stellvertreter“ mit Undine Bandelin, Galerie Rothamel, Frankfurt am Main; „Herrschaften“ mit Undine Bandelin, Villa Kobe, Halle/Saale
2020
„Goldene Zwanziger“, Galerie Rothamel Erfurt; „Animal Transition“, mit Harmut Kiewert, Stadtgalerie Ehingen; „Facetten“, Stadtgalerie Ostfildern; „Animal Crossing“, Frommannscher Skulpturengarten, Jena
2019
„Biotop“ mit Wieland Payer, Galerie Rothamel, Erfurt; „…im Wald – no15“, Galerie ff15, Leipzig; Art Karlsruhe, Galerie Rothamel
2018
„SCOPE“ mit Ellen Akimoto und Undien Bandelin, Galerie Rothamel, Erfurt; Skulpturenpark Eschborn, Eschborn; Stadtgalerie Eschborn, Eschborn; „SILBER“, Leipziger Jahresausstellung, Werkschauhalle Spinnerei Leipzig
2017
Art Karlsruhe, Galerie Rothamel; „Stadt, Land, Name, Fluß“, mit Undine Bandelin, KSK Galerie Nordhausen, Nordhausen
2016
„Nur physisch – Skulpturenausstellung“, Westwerk, Leipzig; „no2“, Galerie ff15, Leipzig; „Willkommen im Paradies“, Galerie Rothamel, Frankfurt a. M.; „Auf der anderen Seite – Weltensammler“, Galerie the grass is greener, St. Paul de Vence, Nizza (Frankreich) Art Karlsruhe, Galerie Rothamel

Kim Dotty Hachmann wurde 1974 in Hamburg geboren. An der Kunsthochschule Kassel studierte sie Visuelle Kommunikation und freie Kunst mit Schwerpunkt Neue Medien und gewann 2001 den Preis der Hochschullehrer. Ihre Lehrer*innen waren Bjørn Melhus, Rolf Lobeck, Nicolaus Ott und Bernard Stein. Von den zwei letztgenannten wurde sie Meisterschülerin.
Hachmann nahm mit ihren Arbeiten an internationalen Medienkunstfestivals und Ausstellungen teil. Sie erhielt Stipendien und Residenzen weltweit.
Mittels ihrer persönlichen Erfahrung untersucht Kim Dotty Hachmann die Verbindung von Familienleben und künstlerischer Karriere. Visuell setzt sie oftmals sich und ihre Familie in kurzen Videofilmen, Videoinstallationen und Fotoserien in Szene.
Kim Dotty Hachmann organisiert und kuratiert Ausstellungen, Videokunstprojekte und Workshops. Sie engagiert sich europaweit in verschiedenen Projekten und Netzwerken für marktunabhängige Arbeitsmöglichkeiten für freie Künstler*innen. Seit 2010 lehrt sie Storytelling und Motion Design im Bereich Digitale Medien an der SRH School of Popular Arts, Berlin und der TH Brandenburg.

2021
„FAMILIENBETRIEB“, Kunsthalle Brennabor, kuratiert von Christian Kneisel, Brandenburg a.d. Havel, E
„Root & Branch“, Galerie Karin Weber, kuratiert von Linda Norris und Wai Kit Lam, Hong Kong
„PAF artperformingfestival“, kuratiert von Gianni Nappa, Neapel, Italien
„circle of life“, Filmscreening und Lecture, Inselgalerie, Berlin
„Juxtapose Art Fair“, Godsbanen, Aarhus, Dänemark
„More than Champagne…“, Galerie Renate Kammer, Hamburg
2020
„Catastrophe“, Office of Emergency, Kopenhagen, Dänemark, Online-Exhibition kuratiert von Signe Vad
„Build: A Sculpture Show“, Oliva Gallery, Chicago, USA, kuratiert von Kimberly Oliva
„Alles III“, Studio im Hochhaus, Berlin
2019
„PEACE – dont make me laugh // You A Two Minute Brother“, Spor Klübü, Kolonie Wedding, Berlin
„Architecture of Mind“, >top project space, Berlin, kuratiert von Seeta Muller und Penka Mincheva
„ECVP Retrospective“, O Sítio Lagoa, Florianópolis, Brasilien
„HIDDEN & BAD#2“, open studios AR_29, Berlin, kuratiert von Zuzanna Skiba
„Alles II“, Studio im Hochhaus, Berlin
2018
„curated by_Zeitgeistlos“, Galerie Knoll, Wien, Österreich, kuratiert von Eszter Lázár und Edina Nagy
„21st International Open“, WMG Woman Made Gallery, Chicago, USA
„Route 7“, 27th Process Space Art Festival, City Art Gallery, Plovdiv, Bulgarien
„SUPERMARKET Art Fair 2018“, internationale Kunstmesse Stockholm, Schweden
„Islands & Bubbles“ Galerie Studio 44, Stockholm, Schweden
„Alles I“, Studio im Hochhaus, Berlin
2017
„25 Jahre Kunsthaus Langenthal“, Filmscreening, Langenthal, Schweiz
„Berlin Art Week 2017“ AIM Europe Buchpräsentation im >top Projektraum, Berlin
„ECVP vol.5 Crisis & Utopia“, CCM Club Cultural Matienzo in Buenos Aires (Argentina) und weltweit auf Tour
„Motions“, 26th Process Space Art Festival, Canetti House, Russe, Bulgarien
„Performance Voyage 7: Protest Song Competition!“ organisiert von MUU Finland, präsentiert an 15 Orten weltweit
„Conspiracy Boogie“, Filmscreening, Circus 3000, Alter Schlachthof, Karlsruhe, Germany
„ECVP Crisis & Utopia“, Videoformes Festival, Clermont Ferrand, France, F
„Stronger together“, WMG Woman Made Gallery, Chicago, USA, kuratiert von Beate C. Minkovski
„transmediale Vorspiel“ Eröffnung, zusammen mit dem kitchenlab project, ACUD MACHT NEU, Berlin

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FRESH LEGS BERLIN 2022 IN DER INSELGALERIE Berlin

Beim Besuch der Ausstellungen und Veranstaltungen besteht eine FFP2-Maskenempfehlung und Abstandsempfehlung.