7.4.–16.5.2026  |  VERNISSAGE 2. April 2026, Donnerstag, 19–22 Uhr
Der Klangkünstler und Komponist THOMAS GERWIN verstrickt Mensch und Objekt in einen perkussiven Dialog.


MIDISSAGE 21. April, Dienstag, 19 Uhr | Das Subnetz als Modell für Leben und Kunst
Der Entertainer und Kulturwissenschaftler STEFFEN SCHORTIE SCHEUMANN räsoniert essayistisch und mit vollem Körpereinsatz .


FINISSAGE 16. Mai, Samstag, 14–16 Uhr

INA ABUSCHENKO-MATWEJEWA | ANGELIKA DIERKES | BETINA KUNTZSCH
ANTJE TAUBERT | ELGIN WILLIGERODT

1969             geboren in Bernau b. Berlin, lebt und arbeitet in Eberswalde.
1988            Studium Germanistik/Kunstwissenschaft/Pädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin.
1991–1996   Studium Malerei/Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.
1999–2001   Studium Künstlerweiterbildung, Fakultät Bildende Kunst, Institut für Kunst im Kontext, Universität der Künste Berlin (heute Universität der Künste).

Arbeitet als Kunst- und Bewegungstherapeutin in der Forensischen Psychiatrie der Martin Gropius Krankenhaus GmbH in Eberswalde.

Ina Abuschenko-Matwejewa arbeitet mit und auf Papier. Sie hat der Konkreten Kunst eine poetisch-sinnliche Komponente hinzugefügt, indem sie mit einer durch das Ausgangsmaterial evozierten Behutsamkeit reale und geistige Räume durchschreitet und sich dabei zwischen Installationen, Formen der Abstraktion, Monochromie und Konzeptkunst bewegt. Genau diese Bewegung ist das Reizvolle an ihrer Arbeit.

Kathleen Krenzlin, Galerie Parterre Berlin

Geboren in Dalhausen, Kreis Höxter.
2018–2023 Akademie für Malerei Berlin, Absolventin und Meisterschülerin von Ute Wöllmann.
2017             Gründungsmitglied der Atelierhausgenossenschaft Berlin e. G.
Lebt und arbeitet in Berlin.

Mich interessiert der Prozess, aus Farben, Formen, Linien und leeren Flächen spannungsvolle Bildstrukturen zu schaffen. In diesem Feld von Möglichkeiten bedingen sich verdichtete Strukturen, Reduktion und Leere gegenseitig. Fläche und Raum, Transparenz und Kontrast, Organisches und Geometrisches stehen dabei in einem dialogischen Verhältnis. Ich arbeite zwischen Intuition und Entscheidung, zwischen geschehen lassen und präziser Setzung. So entsteht ein Bildraum, in dem Kalkül und Offenheit gleichermaßen wirksam bleiben.

Betina Kuntzsch (*1963) studierte Buchgestaltung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und machte 1988 ihr Diplom mit einer Videoarbeit. Seit 1988 ist sie als Videokünstlerin und Filmemacherin in Ausstellungen und auf Festivals weltweit vertreten.
Betina Kuntzsch lebt und arbeitet in Berlin.

Als bildende Künstlerin und Filmemacherin in Personalunion experimentiert Betina Kuntzsch mit dokumentarischer und künstlerischer Fotografie, mit druckgrafischen Verfahren von der traditionellen Kallitypie bis zu Heliogravüre und C-Print, und mit Videokunst. Für letztere entwickelte sie das Genre der Video-Zeichnung mit animierten Linienwanderungen in Echtzeit. …
Abstraktes und Gegenständliches finden zusammen, grafisch Strukturiertes und zeichnerisch Skripturales ebenso wie Ordnung und Chaos. …
Dabei gelingt es Betina Kuntzsch …, einen Bogen über die Zeit und die Zeitläufte zu spannen – … mit Transformationen von Laterna-Magica-Streifen oder von Foto- und Filmfundstücken zu animierten, dokumentarischen Kurzfilmen.

Michaela Nolte, 2021 (gekürzt, leicht bearbeitet)

*1969 in Berlin
1986–1989 Ausbildung Betonwerker mit Abitur, VEB Wohnungsbaukombinat Berlin
1993–1995 Ausbildung Drucktechnik / Offsetdruck, bfw Berlin
1995–2001 Studium Freie Kunst / Malerei, Kunsthochschule Berlin-Weißensee (KHB) bei Hanns Schimansky und Werner Liebmann
2001–2003 Meisterschülerstudium, Kunsthochschule Berlin-Weissensee (KHB) bei Hanns Schimansky
Lebt und arbeitet in Berlin.

Die Abstraktionsebene der Bilder von Antje Taubert lässt Assoziationen biophysikalischer Muster zu. Durch Linien-, Farb- und Formensprache wird durch die Durchbrechung strenger scheinbarer Periodizität ein Übergang weg von kristalliner, entropiegesteuerter Anordnung toter Materie hin zum Bruch des Entropiesatzes lebender Materie erschaffen/dargestellt. Besonders ist allerdings, dass sich diese Darstellung nicht aus einer Planung, sondern aus der reinen kreativen Arbeit ergibt.
Pathetisch, aber nicht weniger zutreffend gesprochen, ist dies eine sozusagen in der Künstlerin wohnende Sensitivität für Übereinstimmungen mit dem großen Bauplan der Natur. Prinzipien, die in aller lebenden Materie innewohnen.

Karl-Michael Schmidt, Physiker, 2025

1969               geboren in Berlin. Lebt und arbeitet in Berlin.
1990–1996   Kunststudium an der École des Arts Décoratifs de Strasbourg (heute: Haute École des arts du Rhin), Frankreich, Diplom der Fachgruppe Objekt, Atelier Metallplastik.
1993–1994   Gaststudienjahr an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Porträtplastik.
2001–2004   Studium Künstlerweiterbildung, Fakultät Bildende Kunst, Institut für Kunst im Kontext, Universität der Künste Berlin.

Elgin Willigerodt folgt als Bildhauerin einem minimalistisch-konstruktiven Ansatz. Sie fertigt farbig gefasste Gebilde aus hölzernen oder metallischen Stangen, Latten und Stäben. Diese Konstruktionen in geometrischen Grundformen akzentuieren die Räume als transparente Figurationen – sie sind im wahrsten Sinne des Wortes durchschaubar.
Die durchweg asymmetrischen Konstrukte greifen, mit stumpfen oder spitzen und wenigen rechten Winkeln, in den Raum. Sie konturieren und öffnen ihn zugleich. Beim Umschreiten beginnen sich die Streben zu drehen, verschränken und zu überlagern zu andersartigen Ansichten – der Betrachter erlebt die Illusion einer spielerischen, fast filmischen Bewegung der feingliedrigen Bauten. Die Schatten auf den Wänden, bei Acrylglas-Metallplastiken mithin farbig, erweitern den räumlichen Wirkungskreis der Objekte.

STARTEN SIE HIER EINEN VIRTUELLEN RUNDGANG DURCH DIE 297. AUSSTELLUNG

Σ 5 x (farbe + licht + raum) = 297

Dienstag – Freitag  | 14 – 19 Uhr
Sonnabend  | 13 – 17 Uhr

Sonntag, Montag und an Feiertagen geschlossen
(für einige Veranstaltungen und Ausstellungen gelten Sonderregelungen)

296. AUSSTELLUNG
6.2. – 21.3.2026 PRIVACY FILM | MARIELLA MOSLER | AEREE SUL | YAMO AYDEMIR

297. AUSSTELLUNG
2.4. – 16.5.2026 Σ farbe+licht+raum | INA ABUSCHENKO-MATWEJEWA | ANTJE TAUBERT | BETINA KUNTZSCH | ELGIN WILLIGERODT

298. AUSSTELLUNG
5.06. – 25.7.2026 FRESH LEGS 2026 I Ergebnisse Internationaler OPEN CALL

299. AUSSTELLUNG
21.8. – 2.10.2026 Frauenmuseum Berlin zu Gast in der INSELGALERIE Berlin

300. AUSSTELLUNG
23.10. – 12.12.2026 NEXT LEVEL SH*T | LEVEL 300