2.4.-16.5.2026  |  Vernissage: 1.4.2026, Donnerstag, 19 – 22 Uhr  |
Finissage: 16.5.2026, Samstag, 14 – 16 Uhr


Σ farbe+licht+raum
INA ABUSCHENKO-MATWEJEWA | ANGELIKA DIERKES | BETINA KUNTZSCH
ANTJE TAUBERT | ELGIN WILLIGERODT

*1969 in Bernau b. Berlin, aufgewachsen in Eberswalde
1988 Studium Germanistik/Kunstwissenschaft/Pädagogik an der Humboldt-Universität Berlin
1991 – 96 Studium der Malerei/Grafik an der HfBK Dresden
1999 – 2001    Studium am Institut für Kunst im Kontext, Hochschule der Künste Berlin

Ina Abuschenko-Matwejewa arbeitet mit und auf Papier. Sie hat der Konkreten Kunst eine poetisch-sinnliche Komponente hinzugefügt, indem sie mit einer durch das Ausgangsmaterial evozierten Behutsamkeit reale und geistige Räume durchschreitet und sich dabei zwischen Installationen, Formen der Abstraktion, Monochromie und Konzeptkunst bewegt. Genau diese Bewegung ist das Reizvolle an ihrer Arbeit.

Kathleen Krenzlin, Galerie Parterre Berlin

Geboren in Dalhausen, Kreis Höxter.
2018 – 2023 Akademie für Malerei Berlin, Absolventin und Meisterschülerin von Ute Wöllmann.
2017 Gründungsmitglied der Atelierhausgenossenschaft Berlin e. G.
lebt und arbeitet in Berlin

Mich interessiert der Prozess, aus Farben, Formen, Linien und leeren Flächen spannungsvolle Bildstrukturen zu schaffen. In diesem Feld von Möglichkeiten bedingen sich verdichtete Strukturen, Reduktion und Leere gegenseitig. Fläche und Raum, Transparenz und Kontrast, Organisches und Geometrisches stehen dabei in einem dialogischen Verhältnis. Ich arbeite zwischen Intuition und Entscheidung, zwischen Geschehenlassen und präziser Setzung. So entsteht ein Bildraum, in dem Kalkül und Offenheit gleichermaßen wirksam bleiben.

Betina Kuntzsch (*1963) studierte Buchgestaltung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und machte 1988 ihr Diplom mit einer Videoarbeit. Seit 1988 ist sie als Videokünstlerin und Filmemacherin in Ausstellungen und auf Festivals weltweit vertreten.

Als bildende Künstlerin und Filmemacherin in Personalunion vereint sie ganz unterschiedliche Genres, Techniken und Medien in ihrem Werk. Experimentiert mit dokumentarischer und künstlerischer Fotografie, mit druckgrafischen Verfahren von der traditionellen Kallitypie bis zu Heliogravüre und C-Print, mit Videokunst und der von ihr erfundenen Video-Zeichnung, mit Installationen sowie mit animierten Dokumentarfilmen.
Abstraktes und Gegenständliches finden zusammen, grafisch Strukturiertes und zeichnerisch Skripturales ebenso wie Ordnung und Chaos. Der Zufall und das Arbeiten mit dem Materialwiderstand gehören zu ihrem künstlerischen Prinzip. …
Dabei gelingt es Betina Kuntzsch auf faszinierende Weise, einen Bogen über die Zeit und die Zeitläufte zu spannen. … Technisch mit Transformationen von Laterna magica-Streifen oder Foto- und Filmfundstücken, an denen die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat. So wird in den Video-Zeichnungen wie auch in den animierten Kurzfilmen Geschichte mit zeitgenössischen Mitteln und Techniken sinnlich und poetisch erfahrbar.
… Die Stofflichkeit, die unser Sein, unser Werden und Vergehen bestimmt, der die Künstlerin in der Wahrheit hinter den Dingen nachspürt und sie zu lichten Sinnbildern transformiert.

Michaela Nolte, Katalog 2021

*1969 in Berlin
1986 – 1989 Ausbildung Betonwerker mit Abitur, VEB Wohnungsbaukombinat Berlin
1993 – 1995 Ausbildung Drucktechnik / Offsetdruck, bfw Berlin
1995 – 2001 Studium Freie Kunst / Malerei, Kunsthochschule Berlin-Weißensee (KHB) bei Hanns Schimansky und Werner Liebmann
2001 – 2003 Meisterschülerstudium, Kunsthochschule Berlin-Weissensee (KHB) bei Hanns Schimansky

Lebt und arbeitet in Berlin.

Die Abstraktionsebene der Bilder von Antje Taubert lässt Assoziationen biophysikalischer Muster zu. Durch Linien-, Farb- und Formensprache wird durch die Durchbrechung strenger scheinbarer Periodizität ein Übergang weg von kristalliner, entropiegesteuerter Anordnung toter Materie hin zum Bruch des Entropiesatzes lebender Materie erschaffen/dargestellt. Besonders ist allerdings, dass sich diese Darstellung nicht aus einer Planung, sondern aus der reinen kreativen Arbeit ergibt.
Pathetisch, aber nicht weniger zutreffend gesprochen, ist dies eine sozusagen in der Künstlerin wohnende Sensitivität für Übereinstimmungen mit dem großen Bauplan der Natur. Prinzipien, die in aller lebenden Materie innewohnen.

Karl-Michael Schmidt, Physiker, 2025

*1969 in Berlin,
1990 – 1996: Kunststudium an der “Ecole des Arts Décoratifs de Strasbourg” (Frankreich), jetzt: „Haute Ecole des Arts du Rhin, Strasbourg“, Diplom der Fachgruppe “Objekt”, Atelier Metall
1993 – 1994: Gaststudienjahr an der HfBK Dresden
2001 – 2004: Studium der Künstlerweiterbildung, Institut für Kunst-im-Kontext, UdK Berlin
lebt und arbeitet in Berlin

Elgin Willigerodt folgt als Bildhauerin einem minimalistisch-konstruktiven Ansatz. Sie fertigt farbig gefasste Gebilde aus hölzernen oder metallischen Stangen, Latten und Stäben. Diese Konstruktionen in geometrischen Grundformen akzentuieren die Räume als transparente Figurationen –  sie sind im wahrsten Sinne des Wortes durchschaubar.
Die durchweg asymmetrischen Konstrukte greifen, mit stumpfen oder spitzen und wenigen rechten Winkeln, in den Raum. Sie konturieren und öffnen ihn zugleich. Beim Umschreiten beginnen sich die Streben zu drehen, verschränken und zu überlagern zu andersartigen Ansichten – der Betrachter erlebt die Illusion einer spielerischen, fast filmischen Bewegung der feingliedrigen Bauten. Die Schatten auf den Wänden, bei Acrylglas-Metallplastiken mithin farbig, erweitern den räumlichen Wirkungskreis der Objekte. 

Dienstag – Freitag  | 14 – 19 Uhr
Sonnabend  | 13 – 17 Uhr

Sonntag, Montag und an Feiertagen geschlossen
(für einige Veranstaltungen und Ausstellungen gelten Sonderregelungen)

296. AUSSTELLUNG
6.2. – 21.3.2026 PRIVACY FILM | MARIELLA MOSLER | AEREE SUL | YAMO AYDEMIR

297. AUSSTELLUNG
2.4. – 16.5.2026 Σ farbe+licht+raum | INA ABUSCHENKO-MATWEJEWA | ANTJE TAUBERT | BETINA KUNTZSCH | ELGIN WILLIGERODT

298. AUSSTELLUNG
5.06. – 25.7.2026 FRESH LEGS 2026 I Ergebnisse Internationaler OPEN CALL

299. AUSSTELLUNG
21.8. – 2.10.2026 Frauenmuseum Berlin zu Gast in der INSELGALERIE Berlin

300. AUSSTELLUNG
23.10. – 12.12.2026 NEXT LEVEL SH*T | LEVEL 300