24.10.2018-23.11.2019  |  Vernissage: 24.10.2019, Donnerstag, 19.30 – 22 Uhr  |  Finissage: 23.11.2019, Samstag, 14 – 16 Uhr

Anja Mikolajetz
Gabi Keil

ANJA MIKOLAJETZ

GABI KEIL

Die Grafikerin und Bühnenbildnerin Anja Mikolajetz erreicht in ihren Arbeiten eine kraftvolle Einfachheit und Konzentration, mit der sie den Bildraum wie eine Bühne für die Betrachter*innen und deren Gedanken öffnet.
Mit ihrer Ausstellungspartnerin Gabi Keil ist Anja Mikolajetz seit der gemeinsamen Studienzeit in Dresden in den Neunzigerjahren verbunden. Beider Arbeitsansatz ist ähnlich.

Anja Mikolajetz wurde 1973 in Jena geboren. Sie studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar, Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Sie lebt in Berlin. Als Bühnenbildnerin wurde sie mit dem Förderpreis der Sächsischen Zeitung Dresden für Ausstattung und mit dem Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis für Bühnenbild ausgezeichnet. U.a. arbeitet sie für das Staatsschauspiel Dresden, das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Théâtre National du Luxembourg.
Ihr Bilderbuch „Das Herz des Affen“ wurde 2016 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und in die IBBY Honour List 2018 in der Kategorie Illustration aufgenommen.
Mikolajetz Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, einige befinden sich in öffentlichen Sammlungen. Ihr Nominierungsbeitrag für den Hamburger Bilderbuchpreis ist jetzt in Hamburg zu sehen.
Die Künstlerin ist Mitglied der Berliner Fraueninitiative Xanthippe e.V. und als solche die Kuratorin der gemeinsamen Ausstellung mit Gabi Keil.

1973
in Jena geboren

1993-2000
Studium der Freien Kunst an der Bauhausuniversität Weimar sowie Bühnen-, Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Diplom

2000-2003
Engagement am Nationaltheater Weimar

seit 2003
freischaffend als Bühnen- Kostümbildnerin, Grafikerin

(zahlreiche Ausstellungen, Ausstattungen u. a: Staatsschauspiel Dresden, Deutsches Nationaltheater Weimar, Stadttheater Heidelberg, Theater der Jungen Welt Leipzig, Thalia Theater Halle, Théâtre National du Luxembourg und bei freien Produktionen)

Preise
2019
Nominierung für den Hamburger Bilderbuchpreis

2018
Aufnahme in die IBBY Honour List 2018 in der Kategorie Illustration

2016
Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis
Shortlist Wettbewerb „Die schönsten deutschen Bücher 2016“

2015
Nominierung für die Serafina

2014
Troisdorfer Bilderbuchstipendium

2001
Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis für Bühnenbild

2000
Förderpreis der Sächsischen Zeitung Dresden für Ausstattung

Sammlungen
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Bilderbuchmuseum Troisdorf

2019
Kein Problem, sagte das Krokodil, Gellert-Museum, Hainichen
Hamburger Bilderbuchpreis, Finalistenausstellung, Fabrik der Künste und Altonaer Museum, Hamburg

2015/16
Internationale Kinderbücher Klingspor Museum Offenbach

2015
Das Herz des Affen, Bilderbuchmuseum Troisdorf

2014
Schöne neue Welt, Inselgalerie Berlin

2013
Inszenierungen auf Papier, Galerie Grünstraße, Berlin
Bild und Szene 6, Theatermuseum Meiningen

2012
Drucke zu Jannis Ritsos’ Tristichen, Bohnsdorfer Kulturküche, Berlin

2011
Der Meefisch, Finalistenausstellung, Franck-Haus, Marktheidenfeld

2009
Arbeitsplatz: Theater, Galerie Ratskeller Lichtenberg, Berlin

2007/2008
Bild und Szene 5, Theatermuseum Meiningen und Klostergalerie Zehdenick

2006
Heine Reisen, Inselgalerie Berlin

2002
drei reisen ums Theater, Inselgalerie Berlin

2001
Flugmaschine, Stadttheater Heidelberg

1999
Bild und Szene 4, Theatermuseum Meiningen

„Die Bilder von Gabi Keil leben von einer spontanen Sinnlichkeit. Sie haben eine klare Einfachheit mit durchschaubarem Sinn.
Aber beim bewussten Gestalten ihrer Erlebnisse geschieht die Wandlung des Einfachen, Klaren um ein Weniges ins Irrationale…
Spiegelungen, ungewöhnliche Perspektiven, Überschneidungen prägen ihre Bilder, manchmal erscheint eine Gestalt, ein maroder Bootssteg führt in ein weites Meer. Wir spüren die Ambivalenz von Harmonie und Schönheit der Dinge und einer nur ganz feinsinnig wahrnehmbaren Bedrohlichkeit, einem Gefühl der Gefährdung des Ortes, der Last der Zeit, der Vergänglichkeit…“
Regina Niemann, Kunstkritikerin, Dresden, 2019 (Auszug)

Es ist besonders die Stadtlandschaft, die mich zum bildnerischen Arbeiten inspiriert.
Mich interessieren Gegensätze zwischen Altem und Neuen, Farb- und Formkontraste, besondere Lichtstimmungen und Situationen, die ein Bild einmalig machen.
Meinen Bildern liegt immer ein besonderes visuelles Erlebnis zu Grunde. Dieses nehme ich in mein Atelier mit, und es folgt eine weitere Bearbeitung und Ausformung.
Die Dresdner Elb- und Stadtlandschaft stand thematisch am Beginn meiner künstlerischen Tätigkeit und ist auch heute immer wieder Ausgangspunkt für meine Zeichnung, Malerei und Druckgrafik.
Arbeits- und Studienaufenthalte führten mich in verschiedene Gegenden und in viele Städte Europas u.a. Paris, Madrid, Florenz, Salzburg, London und Venedig.

1970
Geboren in Oschatz

1987 – 1991
Lehre und Berufstätigkeit als Schrift- und Graphikmalerin

1991 – 1993
Abitur / Abendstudium HfBK Dresden

1994
Praxisjahr Restaurierungswerkstatt Dom Meissen

1994 – 1999
Studium Hochschule für Bildende Künste Dresden, Fachrichtung Malerei / Graphik bei Prof. Max Uhlig

1999
Diplom mit Auszeichnung

1999 – 2000
Arbeitsaufenthalt Paris / DAAD – Stipendium Madrid

2000 – 2002
Meisterschülerin bei Prof. Max Uhlig, Schwerpunkt Lithgraphie

2003
Gastatelier Villa Romana Florenz

seit 2004
Kunstunterricht für Erwachsene, Kinder und Jugendliche

2005
Arbeitsstipendium Salzburg

2007
Studienaufenthalt Venedig

2008
Carl Gustav Carus – Preis Dresden, Preis für Stadt- und Landschaftsmalerei

2010
Studienaufenthalt Italien

2014
Workshop „Farblithographie“, Druckwerkstatt Dresden, mit Ernst Hanke (Schweiz)

Einzelausstellungen (Auswahl)

2019
Dresden, Villa Eschebach

2017
Torgau, Kleine Galerie im Hahnemannhaus

2016
Pirna, Galerie am Plan

2014
Dresden, Galerie Himmel (Kabinett); Mettingen, Kunstspeicher, mit H. Kutschke, A. Zielonka

2013
Fürstenberg-Eisenhüttenstadt, Städtisches Museum, mit Kornelia Thümmel

2012
Dresden, Kunsthandlung Koenitz; Cloppenburg, Kunsthalle, mit Sibylle Prange

2010
Venedig, Palazzo Albrizzi, mit Hans Kutschke; Pirna, Galerie des Kunstvereins

2009
Dresden, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus (K)

2008
Barockgarten Großsedlitz, Untere Orangerie

2007
Dresden, Sächsische Landesärztekammer

2006
Dresden, Forum für Baukultur e.V.

2005
Berlin, MIS Business Unit

2004
Dresden, Galerie Ines Schulz

2003
Florenz, Villa Romana (K); Löbau, Scharounhaus

2002
Dresden, Galerie im Schauspielhaus

2001
Bautzen, Galerie des Kunstvereins

1999
Dresden, Palais Großer Garten (Diplom)

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