20.02.-29.05.2020  |  Vernissage: 20.02.2020, Donnerstag, 19 – 22 Uhr  |  Finissage fällt wegen Corona-Regeln aus

Susanne Britz

SUSANNE BRITZ

1974
geboren in Neuwied am Rhein, lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin

1993-2001
Studium der Bildenden Kunst, Philosophie und Chemie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Stipendien und Preise (Auswahl)
2001
Salzburg – Stipendium der Stadt Mainz | Klasse von Ernst Caramelle

2002
Stipendium Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems

2006
Stipendium Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf

2009
Kunstpreis „junger westen 09“, Kunsthalle Recklinghausen

2011
Stipendium Künstlerdorf Schöppingen

2018
„Losito Kunstpreis 2018“ der Losito Kressmann-Zschach Foundation

Mitgliedschaften
seit 2008
Mitglied der KünstlerInnengruppe island between us

seit 2012
Mitglied im Deutschen Künstlerbund und 2018 bei XANTHIPPE e.V.

In den Werken von Susanne Britz werden in einem zeichnerisch-fotografischen und installativen Crossover Versuchsanordnungen paraphrasiert.
Während ursprünglich Versuchsanordnungen dazu dienen, die zukünftige Natur voraussagbar und bilanzierbar zu machen, benutzt Susanne Britz selbige als Modell, um vielmehr die surreale Genese unserer alltäglichen Lebenswelt zu zeigen.
Durch die Durchdringung unseres Alltags durch technische Abläufe, hat dieser selbst die Form einer Versuchsanordnung unbekannten Ausmaßes angenommen. Bei den großformatigen Fotozeichnungen durchdringen sich verschiedene Sinnebenen zu einem absurden Kosmos, der in seiner Offenheit ganz unterschiedlichen Interpretationen Raum lässt.

Einzelausstellungen

2015
„lirum larum laborum“, Susanne Britz und malatsion, Kunstverein Ahlen, Ahlen

2013
„Laboratoire des possibles“, zusammen mit malatsion, Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden

2012
„Situative Systeme“, zusammen mit Marcus Ahlers,  Kunstverein kunstraum t27, Berlin

2010
„neonbird“, Kabinett im Kunsthaus Essen
„Raumgänger“, Galerie im Saalbau, Berlin

2009
„transit“, Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, Brandenburg

2007
„ava ost“, Galerie Jama, Ostrava

2006
„urban biotic project“, Interaktive Installation, Kulturnetzwerk Neukölln, Berlin

Unsere Pressereferentin und Journalistin Kathrin Schrader
im Gespräch mit Susanne Britz

Mia Hochrein

MIA HOCHREIN

2001 – 2005
Visuelle Kommunikation, Kunsthochschule Kassel, M.F.A.

2000 – 2001
Meisterschülerin bei Prof. Ralf Busz

1994 – 2000
Bildende Kunst, Kunsthochschule Kassel, M.F.A.

Mitglied Künstlergruppen Institut Heinz, Bookface, island between us
BBK Unterfranken, VbK Thüringen

Auszeichnungen und Preise (Auswahl)
2016
Aufenthaltsstipendium 33. Neuenburger Kunstwoche, Zetel

2014
Kunstpreis 2014 der Stadt Marktheidenfeld

2014
Förderung des Kunstprojektes island between us, Münnerstadt

2013
Förderung des Kunstprojektes else!, Kulturfonds Bayern, München

2012
Workshop-Stipendium island between us, Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop

2011
Aufenthaltsstipendium Nes Artist Residency, Skagaströnd, Island

Sammeln, archivieren, transformieren, Verbindungen zwischen Orten, Personen und Zeiten schaffen – das sind ihre Werkzeuge für eine Annäherung an die grossen Begriffe Zeit und Raum.
Unterwegs, auf der Suche nach dem Sinnzusammenhang beginnen ihre künstlerischen Arbeiten meist ortsbezogen mit dem Blick auf das Kleine, Liegengebliebene, Unbrauchbare oder Unscheinbare.
Erst im Entstehungsprozesses entscheidet sie, welches künstlerische Mittel und welche Formensprache sie für eine Arbeit verwendet.
Auch als Reinemachefrau, Jägerin, Forscherin oder Verkäuferin interveniert sie hintergründig das Alltagsgeschehen, um unbeantwortete Irritationen zurück zu
lassen.
Es entstehen Grafiken, Fotografien, Objekte, Installationen, Performances, Künstlerbücher und prozesshafte partizipative Projekte.

Einzelausstellungen (Auswahl)

2015
Das Gedächtnis hat keine Löschtaste,

Galerie Form+Farbe, Bad Brückenau

2014
… das kleine Volk, Altstadt Café, Münnerstadt

2012
check the flow!, Galerie im Gewölbe, Schweinfurt

2011
Künstlerbücher, Kreisgalerie Mellrichstadt (mit Linda Kasprowiak)

2011
bleu, galerie auf zeit, Münnerstadt

2011
Vergiss Deine Heimat nicht!, Galerie Reinard, Gießen

2011
kunstfrei, galerie auf zeit, Münnerstadt

2006
unterwegs – efter vägen, galleri 1, Uppsala, Schweden

Unsere Pressereferentin und Journalistin Kathrin Schrader
im Gespräch mit Mia Hochrein

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Virtueller Rundgang durch die Ausstellung „transformer“

INTERVIEW: Unsere Pressereferentin und Journalistin Kathrin Schrader im Gespräch mit: