245. Ausstellung | SPUR VERLORENER GEDANKEN

||||245. Ausstellung | SPUR VERLORENER GEDANKEN

245. Ausstellung | SPUR VERLORENER GEDANKEN

05.04.2018-05.05.2018 | Vernissage: 05.04.2018, Donnerstag, 19.00 Uhr | Finissage: 05.05.2018, Samstag, 15 Uhr

CHRISTINE DÜWEL

MARGRET HOLZ

geboren in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin

1982-1985
Keramiklehre und Gesellenbrief im Keramik- Handwerk in Bayern

1990-1995
Studium und Diplom [M.A.] für Bildhauerei/Grafik, Meisterklasse Hrdlicka, Hochschule für angewandte Kunst Wien (Diplom)

1993
Arbeitsstipendium des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung Österreich

Studienabschluss Philosophie und Kunstgeschichte [M.A.] Humboldt Universität Berlin

seit 1995
freiberuflich tätig; Mitglied im BBK Berlin seit 2003 und in der GEDOK Brandenburg seit 2006. Ehrenamtlich im Vorstand der GEDOK Brandenburg seit 2012.

Bilder sind eine andere Art des Denkens. Sie versuchen auf einer vorsprachlichen Ebene einen Bezug zur Wirklichkeit herzustellen. Bei Bildern geht es um vorbegriffliche Erfah­rungen, um intuitives Erahnen. Bilder beziehen sich immer auch auf das Unsagbare, das Verborgene und das Unsicht­bare. Dennoch wollen sie sichtbar und erfahrbar machen. Dafür brauchen sie Zeichen und Symbole, Versprachlichung und Deutung. Aus diesem Spannungsverhältnis heraus ent­stehen meine Zeichnungen, Collagen und Installationen.

Christine Düwel, 2018

Ausstellungen (Auswahl)

2018
Das andere Kapital, Brandenburgischer Landtag, Potsdam (Zeichnungen)
Spur verlorener Gedanken, Inselgalerie, Berlin (Installation, Zeichnungen)

2017
INTRANSIT, Toskana Halle, European Creative City Weißensee, Berlin (Installation, Zeichnungen, Collagen)

2016
Red Lips, kommunale Galerie Alte Schule Adlershof, Berlin – Aufbruch, Galerie Kunstflügel der GEDOK Brandenburg, Rangsdorf – scharfes Stück, bittersüss, kommunale Galerie Alte Schule Adlershof, Berlin

2015
Klangspuren und Wegmarken, Galerie Kunstflügel der GEDOK Brandenburg, Rangsdorf – Tandemausstellung mit Anne Francoise Cart)

2014
14. Kunstauktion des neunerHauses, Museum für angewandte Kunst, Wien

2013
DIE DINGE 4, Galerie im Tabakspeicher, Schwedt – Schwingungsmuster, Communication Center Technologie Park, Luckenwalde

2012
Seoul-Berlin, Creation in Art, Urania, koreanisches Kulturinstitut, Galerie Spandow, Berlin

2011
Leistungsschau, Kunsthalle am Hamburger Platz, Berlin Weißensee – 11. Kunstauktion für das neunerHaus, Museum für angewandte Kunst, Wien

2010
Schwingungen, Haus des Buches, Leipzig – GEDANKEN GEDENKEN, Kunstraum Mausoleum 2010, St. Matthäus Kirchhof, Berlin

2009

Zeitläufe, Galerie Kunstflügel, Rangsdorf

geboren in Gera, lebt und arbeitet in Berlin und Forst (Lausitz)

1959 – 1962
Studium Design und Freie Kunst, Fachhochschule für Kunst Hannover

1985 – 1987
Freie Malerei und Bildhauerei, Hochschule der Künste Berlin

1986 – 1990
religionsphilosophische Studien bei Dr. Klaus Heinrich, FU Berlin

1988
Gründung des Hypothetischen Museums+Archiv

Seit 1974
Mitgleid im bbk berlin, 1990 GEDOK Berlin, 2011 sculpture network

Seit 2016
Zusammenarbeit mit KünstlerInnen aus Polen, Deutschland, Frankreich, Israel und der Türkei als Künstlerin und Kuratorin

Ihre Arbeiten gliedern sich in Einzelarbeiten sowie Konstruktionen und Choreographien von Orten. Was macht einen Ort aus? Was hat sich hier abgespielt? Welche Prägungen sind entstanden, welche Spuren, welche Brüche und Leerstellen sind erkennbar? Diese Fragen sind für ihre Projekte entscheidend, auch für die Wahl des Materials. Sie stellt auf internationalen Ausstellungen aus und ihre Arbeiten sind sowohl in öffentlichen als auch in privaten Sammlungen zu finden, wie z.B. in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, dem Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen, McKinsey und dem Kupferstichkabinett Berlin. Zwischen 1998 und 2001 war sie künstlerische Leiterin der Peace-Gallery in Berlin. Sie ist Gründerin und Leiterin des Hypothetischen Museum+Archiv.

In den Arbeitsgebieten Plastik, Fotografie, Holzschnitt arbeite ich seit 2007 an Unbekannten Manuskripten. Walter Benjamins Passagen-Werk, eine materiale Geschichtsphilosophie des 19. Jahrhunderts über die Stadt Paris, ist der Ursprung meiner handgeschriebenen Assoziationen, Worte, die ich als cut-outs in Szene setze und fotografisch weiter bearbeite. Durch das Schreiben mit Feder und Tusche verwandeln sich die Worte in etwas Handschriftliches, in ein manu-skriptum. Sie lösen sich von der Lesbarkeit und vollführen, nicht zuletzt durch den Einsatz von Fotografie, Licht und Schatten, einen imaginären Tanz. Meine Unbekannten plastischen und Holzschnitt – Manuskripte sind oft so etwas wie Codes einer Stadt (-Entwicklung).

Margret Holz, 2018

Ausstellungen (Auswahl)

2018
Neue Holzschnitte 2018, Xylon – Holzschneidervereinigung Reutlingen
Künstlerbücher – Tagebücher, Galerie Verein Berliner Künstler, Berlin
Cuboid 18, Skulpturenpark Moerfelden-Walldorf, in Planung
Totalitär, Galerie Verein Berliner Künstler, Berlin
Spur verlorener Gedanken, Inselgalerie Berlin

2017
Unknown Manuscript Forst (Lausitz) 2017, Galerie Wedding – Mapping Berlin: Collective Narration on Imaginary and Emergent Spaces – Unknown Manuscript passage pensées 2017, Kunstverein Neukölln, Berlin

2016
Ablagerungen, Nikodemuskirche Berlin – UnrastOl, Kunstmesse Berliner Liste, Berlin – Europäischer Monat der Fotografie, Galerie der GEDOK Berlin – Urban tower, Pyramide Hellersdorf, Berlin, Ausstellungsprojekt der GEDOK – Zylin-16, Skulpturenpark Mörfelden-Walldorf – Unknown manuscript sufficiently 2016, 48 Stunden Neukölln, Berlin – Unbekanntes Manuskript Forst (Lausitz) 2016, Internationaler Museumstag

2015
Unknown iranian manuscript, Galerie luxese, München – Unknown iranian manuscript, Kunstmesse Berliner Liste, Berlin – IDENTITÄT? , Kompetenzzentrum Forst u. Dom kultury Lubsko, Dokumentation des Hypothetischen Museums+Archiv, Artefakte, Interventionen, Korrespondenzen 1988-2015, Kunstraum Leipziger 14, Forst (Lausitz)

2014
TABERNACULUM, Galerie bauchhund Berlin – Pomona’s Library W.B. in construction, Temple de Pomone, Potsdam – Skulptur 7:14, Skulpturensommer Davos – Unbekanntes Manuskript Forst (Lausitz) 2014, Internationaler Museumstag

2013
ELEMENTE-SCHWERKRAFT-GLEICHGEWICHT, Kunstgießerei Flierl Berlin

2012
Liberated but not free, Projektraum TOP, Kassel (documenta13) SKULPTUR-WERK-RAUM sculpture-network, Studio l, Kunstquartier Bethanien, Berlin

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2018-07-09T23:04:20+00:00