Verein

Die Inselgalerie ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins
Berliner Fraueninitiative Xanthippe e. V.

 

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Der Verein wurde im Jahr 1993 von bildenden Künstlerinnen, Kunstwissenschaftlerinnen und kunstinteressierten Frauen gegründet, die seit 1991 zusammen arbeiteten.

Nach Anfängen wurde im Januar 1995 die Inselgalerie als Frauengalerie in der Inselstraße 13 in Berlin-Mitte verankert. Das Anliegen war anfangs, den Ostberliner Künstlerinnen eine Präsentationsmöglichkeit zu schaffen, da 1990 für sie zunächst alle lebensnotwendigen Hilfsmittel wegbrachen: staatliche Galerien, Ateliers, Käuferschichten. Und ein Kunstmarkt war noch nicht in Sicht. Es gab und gibt eine Förderung vom Arbeitsamt und vom Senat von Berlin. Inzwischen haben wir für unseren Bereich die Ost-West-Trennung überwunden, sowohl was die Vereinsfrauen als auch die Ausstellerinnen betrifft. Von November 2002 bis März 2017 befand sich die Galerie in der Torstraße 207, in der Nähe der Friedrichstraße. Jetzt befindet sich die Galerie in der Petersburger Straße 76 A, im Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Wir sind von unserem Programm her offen für alle Kunststile. Die künstlerische Intensität und die Auseinandersetzung sind gefragt. Wir bevorzugen allerdings die gegenständliche Darstellung. Anders als die Mehrzahl der Galerien machen wir keinen Unterschied zwischen „bildender“ und „angewandter“ Kunst. Wir stellen nicht nur Malerei, Grafik, Skulptur, sondern auch Bühnenbild, Illustration, künstlerisches Handwerk, Installation aus.

Seit Beginn der Galerietätigkeit bemühen wir uns um eine Zusammenführung der Kunstgattungen und Kunstgenres. So lesen bei uns Schriftstellerinnen aus ihren aktuellen Büchern. Befreundete Künstler musizieren in der Galerie. Und wir pflegen die Diskussion zu umstrittenen Themen.

Seit 1993 gibt es neben der Galerietätigkeit auch Projekte, deren Ergebnisse in Mappenwerken oder Kunstbüchern festgehalten werden. Künstlerinnen verschiedener Sparten wie Grafik, Plastik, Fotografie arbeiten an einem gemeinsamen Standort für kurze Zeit zusammen. Hierbei kommt es fast immer zu einem Zusammenspiel von Bildender Kunst und Literatur.