13.01.-05.02.2011
Amelie Meyer, Karin Noßky
Malerei, Grafik
Vernissage der 177. Ausstellung am 13. Januar, Donnerstag, um 19.00 Uhr
Finissage am 5. Februar, Samstag, um 15.00 Uhr

Amelie Meyer, geboren 1944 in Ingolstadt, lebt und arbeitet in Walding bei Ingolstadt.
www.ameliemeyer.de
Assoziationen zu Gegenständlichem, die während des Arbeitsprozesses auftreten, werden aufgenommen, als Bildidee weiter verfolgt, mitunter aber auch wieder gelöscht. Immer sind Gegenstandsbezüge skizzenhaft dargestellt, so skizzenhaft, dass der Bezug nicht eindeutig ist und auch wieder verneint werden kann. Chiffrenhaft fügen sie sich in das abstrakte Bildgefüge ein. Sie stehen in Balance zum Bildraum, der zugleich Bedeutungsraum ist. Brigitte Pfeuffer von Stülpnagel
| 1963-67 |
Pädagogikstudium in Eichstätt
Lehramt
Atelierprojekt bei Thomas Bechinger, München
Arbeit mit Christoph Kern, Berlin |
| seit 2004 |
Arbeit mit Markus Lüpertz, Kunstakademie Reichenhall |
| 2004–06 |
Studium der Kunstgeschichte, Universität Eichstätt bei Michael Zimmermann |
| 2006 |
Arbeit mit Siegfried Anzinger, Kunstakademie Reichenhall |
| 2008 |
Arbeit mit Herbert Brandl, Kunstakademie Reichenhall |
| 2009 |
Workshop mit Arnulf Rainer |
| seit 2007 |
Akademie der Bildenden Künste München, Klasse Günther Förg |
| seit 2004 |
Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler |

ohne Titel, 2008, Pigment-Arylbinder auf Leinwand, 190 x 200 cm

Abriß, 1998, Acryl auf Papier, 16x22cm
Einzelausstellungen (Auswahl):
| 2010 |
»Zeitenflug«, Galerie Sulzer, Schrobenhausen
»Rhythmen der Landschaft«, Galerie Hitzler, Pfaffenhofen |
| 2009 |
»Verbindungen«, Schloss Hohenkammer |
| 2008 |
»Zwischenraum«, Temporäre Galerie im historischen Haus Link, Ingolstadt |
| 2007 |
»Neue Bilder«, Orangerie, Englischer Garten, München |
| 2005 |
»Farbfeldklänge«, Bayerischer Landtag, Maximilianeum, München
»und ein großes Rotes«, Bilder auf Leinwand und Papier, Galerie Z, München
»Farbzeitraum«, Galerie Günther Lang, Eichstätt |
| 2004 |
Bilder 2002 – 2004, Schloss Hesselohe, Neuburg
»des Weges«, Montessorihaus, Neuburg |
| 2001 |
»Naturstrukturen«, Haus Ruhfaß, Fügen, Österreich |

Karin Noßky, geboren 1938 in Rabenstein bei Chemnitz.
Ihr Zugriff auf Form und Farbe ist energisch, ihre Ungeduld lässt zögerliches Agieren nicht zu. Wut und Zerstörung werden zur konstruktiven Geste in ihrem Schaffen. Lösungen sucht sie auch häufig in Reihungen, im seriellen Erproben. Ihr Duktus verrät ein gewisses Tempo, ist mit schnellen, kraftvollen Pinselstrichen gesetzt. Das Motivische wird reduziert zu stabil verspannten Kompositionen mit dynamisch auf – und absteigenden Diagonalen. Ihre vor einigen Jahren noch verhaltene Expressivität ist heute entschiedener. Sylvia Hegewald, 2008
| 1957-61 |
Studium an der Musikhochschule »Hanns Eisler«, Berlin, Klavier und Blockflöte
Freundschaft mit Charlotte E. Pauly, verstärkte Hinwendung zur bildenden Kunst |
| ab 1961 |
Unterrichtstätigkeit in Greifswald, Zwickau und Berlin
Konzerttätigkeit solistisch und kammermusikalisch |
| 1963 |
Geburt des Sohnes Daniel |
| 1996 |
Beendigung der Musikschultätigkeit
Beginn der Tätigkeit als Malerin |
| 2001 |
Kleine Humboldt-Galerie, Berlin
Galerie im Cafe Kabinett, Berlin |
| 2002 |
East-Side-Hotel Berlin |
| 2004 |
Schloß Biesdorf, Berlin |
| 2008 |
Galerie 100, mit Cordula Watzeck, Keramik |

Abriß, 1998, Acryl auf Papier, 16 x 22 cm

Frachtschiff, Acryl auf Papier, 32 x 48 cm