Lesung und Gespräch mit Hedwig Brenner

Kategorie: 2011, Veranstaltungen

1.11.2011, Dienstag, 19:00 Uhr

 

Hedwig Brenner stellt neue Bücher vor:

„Mein altes Czernowitz” Band 4
„Jüdische Künstlerinnen in der Bildenden Kunst“

sowie

„Zum Andenken und Nachdenken“
 
Kurzgeschichten, Lyrik und Malerei aus Czernowitz und Israel 
von Hedwig und Gottfried Brenner

 

Hedwig Brenner, 1918 in Czernowitz als Tochter der Lehrerin Friedl Feuerstein und des Rechtsanwaltes Dr. Adolph Langhaus geboren. Sie bekam eine gute Ausbildung.
In Czernowitz heiratete sie 1939 den Ingenieur Gottfried Brenner.
Sie gingen zusammen in das Petrolgebiet von Ploiesti. Um Mutter und Schwiegermutter 1940 aus Czernowitz zu sich nach Ploiesti zu holen, reisten sie nach Czernowitz. In diesem Augenblick wurden die Grenzen geschlossen.
Hedwig Brenner und ihr Mann kamen ins Czernowitzer Ghetto. Sie überlebten die Gräuel der Nazis, wanderten 1945 nach Rumänien aus, nach Ploiesti.
Hedwig Brenner bekam in Rumänien zwei Kinder und begann eine Ausbildung als Krankenschwester und Physiotherapeutin. In diesem Beruf arbeitete sie bis zur Rentenzeit. Erst 1982 bekam die Familie die Genehmigung, nach Israel auszuwandern.
Seit achtundzwanzig Jahren lebt Hedwig Brenner in Israel, in Haifa.
Erst sehr spät begann sie zu schreiben. Es entstanden bisher 4 Lexika “Jüdische Frauen in der bildenden Kunst”. Sie beschrieb aber auch in mehreren Büchern ihre Familiengeschichte und die Kindheit in Czernowitz.

 

Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung

Eintritt: 4,- €/erm. 3,- €

Jüdische Künstlerinnen zerstreut in alle Welt

Kategorie: 2011, Ausstellungen

26.10.2011, Mittwoch

Bilddokumentation von Renée Politzer


www.flickr.com/photos/poli-art/sets/72157627885844249

 

Die Vernissage war am 26.10.2011 – Mittwoch, 19 Uhr.

Es nehmen folgende Künstlerinnen teil:

Ruth Adler aus Frankreich – Sharon Adler aus Deutschland – Sonja Eisenberg aus den USA – Joyce Ellen Weinstein aus den USA – Aurélia Vartanian aus Frankreich – Helene Rocker aus Israel – Nira Schwartz aus Israel – Helen Levin aus den USA – Ileana Haber aus Frankreich – Jo Ann Rothschild aus den USA – Karen Frostig aus den USA – Elisabeth Bloom aus den USA – Hana Platzer aus Israel – Margo Paran aus Israel – Mina Gampel aus Deutschland – Nina Werzhbinskaja-Rabinowich aus Österreich – Reneé Politzer aus Deutschland – Silvia Dzubas aus Deutschland – Sophie Jungreis aus den USA – Nancy Goldring aus den USA – Gilah Yelin Hirsch aus den USA – Ellen Holtzblatt aus den USA – Raquel Orzuj aus Uruguay – Liliana Kleiner aus Kanada

Lesung & Gespräch

Kategorie: 2010, Veranstaltungen

07.09.2010, Dienstag, 19.00 Uhr

Hedwig Brenner

Hedwig Brenner

Hedwig Brenner liest aus ihrem neuen Buch “Mein altes Czernowitz”.
Erinnerungen aus mehr als neun Jahrzehnten (1918-2010) und stellt ihr 4. Lexikon “Jüdische Frauen in der Bildenden Kunst” vor.

Hedwig Brenner
Hedwig Brenners Liebe zu Czernowitz ist ungebrochen. Die Liebe zur Stadt ihrer Kindheit, ihrer Jugend wird mit zunehmendem Alter stärker. Ob zu Zeiten der Donaumonarchie, später rumänischer Verwaltung, dann kurzzeitiger Sowjetbesetzung oder ukrainischer Regierung, der heimatliche Blickwinkel durchzieht sämtliche Zeiten ihres heute fast zweiundneunzigjährigen Lebens. Der Mythos Czernowitz wird bleiben.
1918 wurde Hedwig Brenner in der Stadt der unterschiedlichen Ethnien und Religionen, kurz vor dem Ende der Donaumonarchie in eine jüdische Czernowitzer Familie geboren. Die Sprache der Familie war deutsch, sie ist es für Hedwig Brenner bis heute geblieben. 1945 verließ sie mit ihrem Mann die Nordbukowina und ging nach Rumänien. 1982 endlich durfte die Familie nach Israel auswandern, seitdem wohnt Hedwig Brenner in Haifa. Ihre schriftstellerische Arbeit begann sie in den 1990er Jahren.
Christel Wollmann-Fiedler, Juli 2010

Bereits früher erschiene Bücher von Hedwig Brenner:
- drei Bände “Jüdische Frauen in der bildenden Kunst – Ein biographisches Verzeichnis” von Hedwig Brenner sind in den letzten Jahren im Hartung-Gorre Verlag in Konstanz erschienen
- “Leas Fluch – Eine Familiengeschichte – ein Zeitdokument 1840–2003″
- “Mein 20. Jahrhundert” von Hedwig Brenner erschienen beide im munda verlag, Brugg/Schweiz, 2005 und 2006.

Ein Buch über Hedwig Brenner:
“Czernowitz ist meine Heimat” – Gespräche mit der Zeitzeugin Hedwig Brenner von Christel Wollmann-Fiedler, munda verlag, Brugg/Schweiz, 2009

 

Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung
durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein EFAK

Eintritt: 4,- €/erm. 3,- €