Gesprächskreis mit Gisela Steineckert

Kategorie: 2011, Veranstaltungen

29.08.11, Montag, 19 Uhr

Unser Gast wird die Schriftstellerin Gisela Steineckert sein, die aus ihrem Erinnerungsbuch “Immer ich” liest, und anschließend diskutieren wir.

Gisela Steineckert war auch Vorsitzende des Komitees für Unterhaltungskunst der DDR, eine in jeder Hinsicht aufschlussreiche Verantwortung.

in memorian Eva Strittmatter

Kategorie: 2011, Veranstaltungen

15.02.2011, Dienstag, 15.30 Uhr

EVA STRITTMATTER
8. Februar 1930, Neuruppin – 3. Januar 2011, Berlin

Im Gespräch über die populärste deutschsprachige Lyrikerin der Gegenwart befragen wir deren langjährige Lektorin beim Berliner Aufbau-Verlag, Almut Giesecke.
Moderation Sabine Krusen.

„… ich kann mich nur befreien durch Sprache, nur durch Worte kann ich mich befreien. Nur so kann ich mich ins Gleichgewicht bringen …“

Solche Formulierungen und vor allem ihre Gedichte sprechen offenbar bis heute vielen aus dem Herzen. Seit 1960 schrieb die gelernte Germanistin und Lektorin Eva Strittmatter heimlich Gedichte, die erst seit 1973 gedruckt wurden. Ein stetig wachsender LeserInnenkreis umfasste bald alle Generationen und sozialen Kreise. Sie veröffentlichte Prosaarbeiten und Kinderbücher, wurde schließlich zur meistverkauften Lyrikerin in der Bundesrepublik mit Auflagen von über zwei Millionen Exemplaren.
Wir erfahren an diesem Nachmittag von der Arbeitsweise der Eva Strittmatter, hören von ihrem Alltag in Schulzenhof und von den Konflikten ihres Lebens.
Es gibt einen Büchertisch der Tucholsky-Buchhandlung.

Organisiert von der Berliner FrauenGeschichtsWerkstatt. Unterstützt von der City-VHS und den Frauenbeiräten Berlin-Mitte und Pankow

Lesung zu Charlotte E. Pauly

Kategorie: 2011, Veranstaltungen

20.01.2011, Donnerstag, 19.00 Uhr

 

Aus Manuskripten der Kunsthistorikerin, Grafikerin und

Schriftstellerin Charlotte E. Pauly (1886-1981)


Mit Karin und Dietrich Noßky

Charlotte E. Pauly ist ein aufbegehrendes Temperament in der Kunst. Formale Richtigkeit im Sinne naturalistischen Bilds zählt in ihrem Werk nicht. Fernab von Regeln drängt hier ein unruhiger Geist zum Ausdruck… Ihre Arbeiten sind von der Laune des Augenblicks beherrscht, vor allem aber: sie sind handschriflich erregt. Lothar Lang

Charlotte E. Pauly
Lebensdaten:
1886 geboren in Stampen, Kreis Oels (Olesnica), Schlesien
1908-1913 Studium der Biologie, Literatur, Kunstgeschichte
1915 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Würzburg
1917 Studium an der Stuttgarter Kunstschule
1925-1931 Aufenthalt in Spanien, Portugal, Paris, Marokko, Studium bei V. Diaz in Madrid
1932 Ausstellung in Paris
1932-1933 Reise nach Griechenland und in den Vorderen Orient, Beginn der Diffamierungen durch die Nationalsozialisten, Studium bei Klages in Berlin
1935-1945 Wohnsitz in Agnetendorf (Riesengebirge)
1938 Reise nach England
1944 Roman Der Tiger und Die Harfe
1946 Übersiedelung nach Berlin
1958 Bekanntschaft mit Herbert Tucholski, der ihre Grafik fördert
1975 Ausstellung des malerischen Werkes im Schloß Köpenick
1981 am 24.3. in Berlin verstorben

Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch die Senatskanzlei · Kulturelle Angelegenheiten – Künstlerinnenprogramm -
Eintritt: 4,- € /erm. 3,- €