7 Kurzfilme

Kategorie: 2011, Veranstaltungen

Samstag, 15 – 17 Uhr

Zur Finissage der 183. Ausstellung »Bewahrung – Vergänglichkeit«
zeigen wir Videos von 3 Künstlerinnen:

Christine Berndt, Catrin Große, Maja Nagel


C h r i s t i n e   B e r n d t
1961 in Berlin geboren
1981-86 Studium Zahnmedizin
1999-02 Studium Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin/Weißensee
2004 Gründung der Künstlerinnengruppe msk7

Es werden gezeigt:
»Aufschrei« [2001]
»Ciao« [2001] Video aus der Perspektive der Füße
»Ein Ort am Rande der Zeit« ein Dokumentarfilm im Oderbruch mit Aussagen über das Phänomen der Zeit


C a t r i n    G r o ß e
1964 in Finsterwalde geboren
1984-89 Studium Malerei/Grafik an der HfBK Dresden
seit 2004 filmische Projekte

Es werden gezeigt:
»wechselspiel« [2006]
»nationalhymne« [2007]


M a j a    N a g e l

1959 in Bautzen geboren
1977-85 Studium Malerei an der HfBK Dresden

Es werden gezeigt:
»augenblick« [2006]
eine kleine Geschichte über das Sehen: Animation von Bleistiftfiguren
»immerfort« [2010]
erhielt das Prädikat besonders wertvoll der Deutschen Film- und Medienbewertungsstelle. Immerfort dreht sich das Rad aus Zusammenfügen und Loslassen. Es ergeben sich immer neue Muster und Geflechte, die philosophische Dimensionen eröffnen.

Ausstellung “Bewahrung-Vergänglichkeit”

Kategorie: 2011, Ausstellungen

30.06. – 30.07.2011

“Bewahrung – Vergänglichkeit”

Catrin Große, Ulrike Donié

Malerei, Grafik, Objekte Die Vernissage der 183. Ausstellung ist am 30. Juni, Donnerstag 19 Uhr. Die Finissage ist am 30. Juli, Samstag 15 Uhr.


C a t r i n   G r o ß e
*1964

Catrin Große bei der Arbeit

Seit meinem 16. Lebensjahr beschäftige ich mich jeden Tag mit bildnerischen Formen, um das Drama und die Erlösung der Vergänglichkeit zu bewahren. Vorwiegend entstehen meine Formen als (reduzierte) grafische Elemente sowohl in der Grafik selbst als auch in Bild, Plastik und Film. Durch diese Reduktion nähern sich Inhalt und Form auf konzentrierte Weise an.

Die Heilerin - Catrin Große

 


U l r i k e    D o n i é
*1961

Ulrike DoniéMeine Arbeiten stehen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Der Betrachter meint, schon einmal Gesehenes wiederzuerkennen. Bei genauerem Hinschauen könnte sich dies aber als Illusion herausstellen. Sieht er wirklich Himmel oder Meerestiere? Sind das wirklich fischähnliche Wesen? Wird hier Wirklichkeit abgebildet? Oder sind dies nur Assoziatinen, die keinen Bezug zu einer jemals erlebten oder erlebbaren Wirklichkeit haben? Verharren und Dynamik stehen sich dabei gegenüber. Zeit steht still oder verrinnt im Nu. Es soll dabei eine Spannung bis zur Schmerzgrenze erzeugt werden.

Ulrike Donié